Jung und Alt kooperieren

Renate Raab (links), Rektorin der MLKS und Alexandra Bläsing, Leiterin des Johanniterheims.
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  • Renate Raab (links), Rektorin der MLKS und Alexandra Bläsing, Leiterin des Johanniterheims.
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Bereits seit einem Jahr beweisen die Schüler der achten Klassen der Martin-Luther-King-Schule (MLKS)soziales und gesellschaftliches Engagement. Regelmäßig treffen sie sich mit Bewohnern des Velberter Johanniterheims und verbringen mit ihnen einen gemeinsamen Nachmittag. Das Ganze findet im Zuge der Schul-Arbeitsgemeinschaft Altenheim statt. Jetzt unterschrieben die Hauptschule und das Johanniterheim einen Kooperationsvertrag mit dem Ziel dieses schulische Engagement nachhaltig zu etablieren. „Der direkte persönliche Austausch über Ereignisse von früher und heute, gemeinsames Erleben und die natürliche Mischung von Jung und Alt sollen auch in Zukunft Bestand haben“, so Renate Raab, Rektorin der hochmodernen, neuen Velberter Schule. Auch Alexandra Bläsing ist als Leiterin des Altenheims von dem Projekt überzeugt: „Beide Kooperationspartner profitieren von diesem persönlichen Austausch und haben schnell eine Gemeinschaft gebildet und regen sich gegenseitig an.“
Ein Wahlpflichtfach mit Vorbildcharakter gibt es an der Martin-Luther-King-Schule (MLKS). Einmal in der Woche treffen sich die Hauptschüler mit Bewohnern des Johanniterheims und verbringen einen Nachmittag miteinander.
Und das kommt auf beiden Seiten gut an. Jetzt unterschrieb man daher gemeinsam einen Vertrag, damit dieses Miteinander auch weiterhin Bestand hat. „In diesem Vertrag haben wir Ziele definiert und festgelegt, wie wir uns die weitere konkrete Umsetzung dieser Zusammenarbeit vorstellen“, so Jutta Zibull-Wehling, Deutsch- und Religionslehrerin an der Hauptschule. „Dabei geht es genauso um inhaltliche Themen, wie auch um Vertrauen und den gegenseitigen Umgang miteinander.“
So öffne sich die Schule mit ihrer Erziehung zu sozialem und gesellschaftlichem Engagement auch in die Stadt Velbert. Schon im Unterricht bereite sich jeder der zwölf Schüler auf die regelmäßigen Treffen vor. „Wir bereiten Bastel- und Themennachmittage vor, reden über Mode und Musik. Jeder erzählt aus seiner Welt und das ist oft sehr spannend und auch lustig“, so die 15-jährige Laura, die sich noch daran erinnert, dass auch die älteren Menschen „anfangs eher schüchtern und zurückhaltend gewesen sind“, doch jetzt kenne man sich bereits so gut, dass man ganz locker miteinander umgehen könne.
Und so freut sich auch die 83-jährige Anneliese Berger auf den Donnerstagnachmittag und möchte ihn nicht mehr missen. „Wer diese Idee hatte, sollte belohnt werden“, schlägt die Velberterin daher auch vor. „Es ist einfach schön, wenn man nicht nur unter alten Menschen lebt und ich denke beide Seiten können viel voneinander lernen.“ Daher würde sie es sich wünschen, wenn ruhig mehr Schulen diesen Schritt gehen würden.
Die Schüler lernen soziale Verantwortung zu übernehmen, helfen bei Projekttagen und der Durchführung von Festen und ganz nebenbei macht es ihnen viel Spaß. Der eine oder andere überlegt schon, ob er nicht sein nächstes Schülerpraktikum im Johanniterheim absolvieren soll. Möglich ist es.

Renate Raab (links), Rektorin der MLKS und Alexandra Bläsing, Leiterin des Johanniterheims.
Eine glückliche Gemeinschaft, die sich gegenseitig viel zu geben hat: Bewohner des Velberter Johanniterheims mit ihren Kooperationspartnern der Martin-Luther-King-Schule.
Autor:

Astrid von Lauff aus Velbert-Langenberg

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