Neuer Glanz für das Ehrenmal - Bürgerverein Velbert-Nierenhof beginnt in den nächsten Tagen mit den Arbeiten am Balkhauser Weg

Der Vorstand des Bürgervereins Velbert-Nierenhof möchte das Ehrenmal vor dem weiteren Verfall retten, Robert Jesumann (von links), Axel Zimmer, Volker Schroeder und Stephan Simmet. Foto: Bangert
  • Der Vorstand des Bürgervereins Velbert-Nierenhof möchte das Ehrenmal vor dem weiteren Verfall retten, Robert Jesumann (von links), Axel Zimmer, Volker Schroeder und Stephan Simmet. Foto: Bangert
  • hochgeladen von Maren Menke

Das Ehrenmal am Balkhauser Weg wurde im Jahr 1929 erbaut. Der Bürgerverein Velbert-Nierenhof hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, es vor dem weiteren Verfall zu retten.

Damit die Tafeln wieder in neuem Glanz erstrahlen können, haben sich der Bürgerverein, die Technischen Betriebe Velbert (TBV) sowie einige Velberter Firmen zusammengetan.
Nachdem die Tafeln entnommen und mit Hilfe der Sandstrahltechnik bearbeitet werden, damit sie wieder besser aussehen und nicht rosten, müssen am Balkhauser Weg zunächst zwei bis drei Bäume gefällt werden, und auch einige Äste werden geschnitten. „Das Ehrenmal befindet sich mitten im Wald, dennoch müssen wir darauf achten, dass die Sicherheit für die Bürger gewährt ist.“ Für diese Arbeiten, die von der Firma Gajda, Garten- und Landschaftsbau, übernommen werden, stellt Peter Schwalfenberg vom gleichnamigen Mietservice einen großen Kran zur Verfügung. Die Arbeiten an der Mauer, in die die Tafeln eingefasst sind, werden von Axel Zimmer, Vorstandsmitglied des Bürgervereins, übernommen. „Wir sind für die Unterstützung sehr dankbar“, sagt Simmet.

Da das Ehrenmal, auf dem die Namen der Niederbonsfelder stehen, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind, auf einem Privatgrundstück steht, musste sich der Vorsitzende zunächst um Genehmigungen kümmern und Absprachen treffen. Jetzt, im Januar, können die Arbeiten aber endlich beginnen. „Dank der vielen Hilfe und Unterstützung kommen keine hohen Kosten auf uns zu“, ist Stephan Simmet erfreut.
Auch die TBV bringen sich in die Restaurierung des Ehrenmals ein: „Zum einen markieren uns die TBV-Mitarbeiter die schadhaften Bäume, die gefällt werden sollen. Außerdem werden sie, wenn alles fertig ist, Dolomitsand um das Ehrenmal verteilen.“

Der Bürgerverein, der im November 2010 gegründet wurde, zählt inzwischen 180 Mitglieder. Auch die Denkmalpflege ist in der Satzung verankert. „Das Ehrenmal zählt zwar nicht zu den offiziellen Denkmälern der Stadt, soll aber dennoch weiterhin ein Anlaufpunkt für die Bürger sein“, so Simmet.
So hoffe er, beim nächsten Volkstrauertag hier eine feierliche Gedenkveranstaltung abhalten zu können. „Schon beim letzten Volksterauertag haben sich rund 20 Leute vor dem Ehrenmal versammelt. Unser Ziel ist es, auch Chöre und die Kirchengemeinde einzubinden.“ Mit dem Frauenchor „Silcher“ und der Chorgemeinschaft Deilbachtal habe er bereits Gespräche geführt. Nun müssen aber zunächst die Arbeiten vonstatten gehen. Bis Anfang beziehungsweise Mitte Februar sollen sie abgeschlossen sein.

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