„Niederberg Echo“ mit neuem Konzept

Hans-Joachim Gundlack (Mitte) übergab seine Ämter beim Niederberg-Echo an seine Nachfolger Kevin Kumm (links),  Michael Frohberg und dessen Tochter Deborah. Es fehlt: Siegfried Schmitz.
Foto: Jens Bangert
  • Hans-Joachim Gundlack (Mitte) übergab seine Ämter beim Niederberg-Echo an seine Nachfolger Kevin Kumm (links), Michael Frohberg und dessen Tochter Deborah. Es fehlt: Siegfried Schmitz.
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Rund 30 Jahre existiert das Patientenradio „Niederberg Echo“ auf Kanal drei im Klinikum Niederberg schon.
Jetzt beschlossen Siegfried Schmitz und Hans-Joachim Gundlack, ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei dem Sender an die nächste Generation abzugeben. 25 Jahre agierten sie als Moderatoren des „Niederberg Echos“. Nach gebührender Einarbeitungszeit übergaben die alten Radiomacher die Leitung jetzt an die Velberter Michael Frohberg und Kevin Kumm.
„Ich bin vor etwa einem Jahr durch meinen Nachbarn Siegfried Schmitz auf das Niederberg Echo aufmerksam geworden“, erzählt Frohberg. „Zu diesem Zeitpunkt wurde ein ehrenamtliches Mitglied gesucht, das den Patientenfunk weiterführen sollte. Da ich auch privat sehr musikbegeistert bin, ist das der richtige Weg, die jahrzehntelange Arbeit von Siegfried Schmitz und Hans-Joachim Gundlack weiterzuführen und den Hörern etwas Abwechslung zum Klinikalltag zu bieten.“ Die Schülerin Deborah Frohberg unterstützt die beiden bei der Arbeit, so übernehmen Deborah und Kevin die Moderation und Michael Frohberg die Technik im Tonstudio des Klinikums. Doch sowohl das Konzept, wie auch die Technik wurden in der Vergangenheit einer radikalen Veränderung unterzogen.
„30 Jahre lang wurde die Musik mittels Schallplatten abgespielt. Da es schon damals die Sendung ‚Wunschliste der Patienten‘ gab, wurden die Lieder aus über 22.000 Titeln heraus gesucht und über Plattenspieler übertragen“, so Hans-Joachim Gundlack. „Viele kennen diese Technik nicht mehr. Inzwischen wurde der Plattenspieler durch einen Computer ersetzt.“
„Mit der Digitaltechnik haben wir einfach mehr Möglichkeiten“, so Kevin Kumm. „Inzwischen spielen wir jede Musikrichtung. Früher stand deutsche Musik an erster Stelle, jetzt legen wir Wert auf mehr Aktualität“, so Kevin Kumm. „Wir wollen alle Leute im Klinikum erreichen und mit Wortbeiträgen über lokale Ereignisse informieren.“
Die drei neuen Moderatoren arbeiten rund fünf Stunden pro Woche in dem kleinen Tonstudio im Keller des Klinikums. Sie nehmen Beiträge für die Woche auf und bereiten die sonntägliche Live-Sendung vor. Sonntags wird es dann spannend und die Live-Schaltung beginnt für eineinhalb Stunden.
Unterstützung durch junge, interessierte Leute kann sich das Moderatorenteam gut vorstellen, aber auch für Schulprojekte sei hier ein interessanter Lernort.
Siegfried Schmitz und Joachim Gundlack sehen der Zukunft „ihres“ Radios bei so viel Engagement optimistisch entgegen.

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