„Niemand muss alleine alt werden“

Eine nette Gelegenheit für einen kleinen Plausch bei Kaffee und Kuchen bietet das neue Projekt des SKFM und der Stadt Velbert.
  • Eine nette Gelegenheit für einen kleinen Plausch bei Kaffee und Kuchen bietet das neue Projekt des SKFM und der Stadt Velbert.
  • hochgeladen von Astrid von Lauff

Ein neues Projekt des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer (SKFM) und der Stadt Velbert soll die quartiersbezogene Seniorenarbeit in Velbert weiter ausbauen. „Wie finden ältere Menschen in ihrem Quartier den Weg zu Organisationen, die sich auf das Thema Seniorenarbeit spezialisiert haben?“ Diese Frage stellten sich der SKFM mit den Stadtteilzentren Birth/Losenburg und Velbert-West in Zusammenarbeit mit der Stadt Velbert. Raus gekommen ist das Projekt „Niemand muss alleine alt werden“, das zwei Jahre lang vom Bundesministerium gefördert wird und sich auf die Fahne geschrieben hat, der Isolation und Vereinsamung von älteren Menschen entgegenzuwirken.
„Wenn sich Wohlfahrtsverbände dieser wichtigen Aufgabe annehmen, dann haben wir ein reges Interesse daran, denn diese Dinge können wir nicht alleine leisten“, so Bernhard Zbrug, Seniorenbeauftragter der Stadt Velbert. „Deshalb steht die Stadt mit ihrem Namen, dem Bürgermeister und allem, was wir diesbezüglich leisten können, hinter diesem wichtigen Projekt.“ Dazu gehöre vor allem das logistische Know-how, aber auch Adressenlisten erstellen, Postsendungen oder beratende Unterstützung.
Zurzeit wird an einem Quartiersratgeber gearbeitet. Petra Bruns, SKFM Birth/Losenburg, Sozialarbeiterin/-pädagogin und federführend bei diesem Projekt: „Speziell für diese Stadtteile stellen in diesem Ratgeber einzelne Kooperationspartner wie Pflegedienste, Apotheken, Ärzte, Wobau oder DRK ihre Senioren-Angebote vor. In Form einer Scheckkarte sollen darüber hinaus Adressen und Anlaufstellen schnell und übersichtlich abrufbar sein.“
Die Stadtteilzentren bieten allen älteren Menschen wie bisher Hilfestellungen bei allen Problemen des Alltags, mit Unterstützung der jeweiligen Kooperationspartner.
Natürlich spielt das gemeinschaftliche Erleben hierbei eine zentrale Rolle: Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung im Herbst letzten Jahres traf man sich daher schon zu verschiedenen Events. „Neben dem Sommerfest im Bilo hatten rund 40 Senioren viel Spaß bei einem Ausflug nach Hattingen und Düsseldorf“, so Susanne Walter vom Stadtteilzentrum Velbert-West. „Gemeinsam fuhren wir mit einem Bus dorthin, besichtigten die Altstadt und nahmen an einer Stadtführung teil.“ Natürlich habe es auch ein gemeinsames Kaffeetrinken gegeben und der Tag habe allen viel Spaß gemacht.
Die Beteiligten sind sich einig, dass das neue Angebot dazu beitragen wird, dass die Angebote im Stadtteil mit Unterstützung des neuen Projekts mehr Lebensqualität im Quartier für ältere Menschen bewirkt.

Kontakt:
-Stadtteilzentrum Birth/Losenburg, Offenes Bürgerhaus, von-Humboldt- Straße 53, Tel. 02051/2889318 oder per E-Mail an: petra.bruns@skfm-velbert.de
-Stadtteilzentrum West, Am Kostenberg 24, Tel. 02051/2889344 oder per E-Mail an: susanne.walter@skfm-velbert.de
-Öffnungszeiten: Montag und Freitag 10 bis 12 Uhr, Dienstag 14 bis 16 Uhr, Donnerstag 15 bis 17 Uhr
-Internet: www.skfm-velbert-bilo.de oder www.skfm-velbert-west.de

Autor:

Astrid von Lauff aus Velbert-Langenberg

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