Stimmungsvoller Martinsmarkt in Langenberg

Viele Langenberger lieben "ihren" Martinsmarkt.
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  • Viele Langenberger lieben "ihren" Martinsmarkt.
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Für viele Langenberger ist es längst so etwas wie ein liebgewonnener gesellschaftlicher Pflichttermin: Der Langenberger Martinsmarkt vor der Alten Kirche. Sehen und Gesehen werden, alte Bekannte treffen, schauen was die Geschäftsleute in den Buden in diesem Jahr schönes und leckeres anbieten.
Aber auch Gäste aus den angrenzenden Städten ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen hier den ersten Glühwein des Jahres zu trinken und die vorweihnachtliche Stimmung in der historischen Altstadt zu genießen.
„Schon am Freitagabend war der WDR zu Besuch auf dem Martinsmarkt. Abends in der Lokalzeit Bergisches Land wurde der Bericht dann schon im Fernsehen ausgestrahlt. Das war eine tolle Werbung und brachte uns an den restlichen Tagen viele Gäste von außerhalb“, so Bernd Peschke, zweiter Vorsitzender und Geschäftsführer der Langenberger Werbevereinigung (LWV). Alles in allem sei der Martinsmarkt wieder sehr gut besucht gewesen und auch die „Budenbesitzer“, bis auf zwei der 17 Buden alles Langenberger Kaufleute, seien sehr zufrieden.
„Hier geht es nicht in erster Linie ums „Geldverdienen“, sondern die Einzelhändler nehmen die Gelegenheit inzwischen sehr gerne wahr um mit ihren Kunden einmal in Ruhe ins Gespräch zu kommen und ihr Geschäft zu präsentieren. Das gleiche gelte für Vereine, wie dem Wendepunkt oder „Pro Nizzabad“.
Fehlen möchte daher auch im nächsten Jahr niemand und so freut sich der LWV Geschäftsführer, dass schon jetzt 80 Prozent der Teilnehmer ihre Zusage signalisiert haben.
Auch die Musikauswahl traf in diesem Jahr ins Schwarze und so sorgten sowohl die „Dead Presidents“ am Freitag-, als auch das Essener Duo „Sunny Side Music“ am Samstagabend für gute Stimmung und jede Menge Applaus. Das Kinderschminken wurde zeitlich und personell noch aufgestockt, so groß war der Andrang und Bernd Peschke lobte die große Professionalität, mit welcher die Künstlerin die Kindergesichter in Fantasiegestalten verwandelte.
Freitag war zwar eher „Biertag“ , da die Temperaturen für Glühwein nicht kalt genug gewesen seien, doch auch viele Weintrinker bevölkerten das traditionelle „Hüttendorf“ an diesem Abend. Mit sinkenden Temperaturen in den darauffolgenden Tagen stieg dann aber auch der Konsum des klassischen Martinsmarkt-Getränkes: Dem Glühwein.
Auch die traditionelle Losbude rund um Susanne Kuge konnte sich über zu wenig „Glücksspieler“ nicht beklagen : „Wir führen hier ganz genau Buch über jedes Los, damit nur nichts schief geht.“ Und bei 2000 Gewinnen konnte sie in so manches glückliche Gesicht gucken.
Feierlicher Ausklang des Festes war dann Stankt Martin , der durch die Gassen des alten Städtchens zog, im Gefolge viele Kinder mit ihren selbstgebastelten Laternen. die sich an den Buden „ihre“ Weckmänner abholen durften.
Bedanken möchte sich der Vorstand der Werbevereinigung noch einmal für die vielen helfenden Hände, denn trotz Routine seien es die kleinen Handgriffe hinter den Kulissen, die ohne freiwillige Helfer nicht zu stemmen seien.
Am Samstag wird übrigens ab 8 Uhr abgebaut und auch da sind sie wieder gefragt, die vielen helfenden Hände.

Autor:

Astrid von Lauff aus Velbert-Langenberg

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