Was sinnvolles machen

Milena Halbach (links) stellte ihr Projekt vor, das sie als FSJlerin im „Club“  durchführte. Rechts Carola Stark, die als erste ein Freiwilliges Soziales Jahr dort absolvierte.
  • Milena Halbach (links) stellte ihr Projekt vor, das sie als FSJlerin im „Club“ durchführte. Rechts Carola Stark, die als erste ein Freiwilliges Soziales Jahr dort absolvierte.
  • Foto: Ulrich Bangert
  • hochgeladen von Janina aus dem Siepen

In der Aula des Immanuel-Kant-Gymnasium kamen rund 130 junge Menschen zusammen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Kulturbereich absolviert hatten. Gleichzeitig wurden die Freiwilligen eingestimmt, die ab September ihre Arbeiten aufnehmen. „Die Bandbreite, wo die FSJler eingesetzt werden, ist groß. Sie reicht von Theater, Orchestern über sozio-kulturelle Zentren bis zu Büchereien“, berichtet Thomas Pösz, der Koordinator Kultur beim Träger, der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW.
„Im Rahmen unserer Abschlussgala erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, in dem die erworbenen Kompetenzen aufgeführt sind. Das hat für die Teilnehmer einen hohen Stellenwert, rund ein Drittel strebt einen Beruf im Bereich Kultur an“, weiß Koordinator Pösz.
Im Foyer der Aula hatten die Teilnehmer ihre Projekte vorgestellt, die sie während ihres Freiwilligen Jahres in ihrer Einrichtung neben anderen Tätigkeiten durchgeführt hatten. So auch die Heiligenhauserin Milena Halbach. Sie hatte vor einem Jahr Abitur gemacht, suchte aber nach einer sinnvollen Beschäftigung, anstatt nur rum zu sitzen und nichts zu tun. Sie bewarb sich im „Club“ an der Hülsbecker Straße. Dort entwickelte Milena Halbach eine Stadtrallye für Kinder, die den jungen Teilnehmern ganz neue Aspekte ihrer Heimatstadt zeigte.
Als eine der ersten FSJler in Sachen Kultur war Carola Stark vor fünf Jahren im „Club“ aktiv. Jetzt ist sie in der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur tätig und sorgt dafür, dass andere jungen Menschen ihre Kreativität in kulturellen Einrichtungen einbringen und anderseits dabei wertvolle Erfahrungen und Kompetenzen sammeln.
Gekrönt wurde die Abschlussgala durch den Besuch von Professor Klaus Schäfer, dem Staatssekretär vom Ministerium für Familie, Kinder und Jugend des Landes NRW. Der schaute sich sehr interessiert die Vorstellung der einzelnen Projekte an. „Die Anerkennung der Tätigkeit ist sehr wichtig“, weiß Thomas Pösz, „schließlich erhalten die FSJler nur ein Taschengeld von 300 Euro, aber dafür arbeiten sie 40 Stunden in der Woche.“

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