Wunschbaum bringt Kinderaugen zum Leuchten

Bürgermeister Stefan Freitag (links) unterstützt die Wunschbaum-Aktion des Vereins für Velberter Kinder. So steht der Baum wieder im Rathaus-Foyer.
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  • Foto: Foto: Bangert
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„Das ist ein richtig schöner Baum“, lobt Bürgermeister Stefan Freitag den Weihnachtsbaum, der jetzt das Foyer des Rathauses schmückt.
Die gerade gewachsene Tanne ist mit 300 Papiersternen geschmückt, die Weihnachtswünsche von Kindern erfüllen können, bei denen das Christkind aus verschiedenen Gründen nicht aus dem Vollen schöpfen kann. „AWO, Diakonie und SKFM haben uns je 100 Kinder genannt, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen und möglicherweise zu Weihnachten keine Geschenke erhalten“, so Elke Grünendahl, Vorsitzende des Vereins für Velberter Kinder.
Bereits in den vergangenen Jahren wurde die Aktion Wunschbaum sehr erfolgreich durchgeführt. Schon am ersten Tag, nachdem der Baum aufgestellt wurde, hatten sich zahlreiche Velberter bereit erklärt, einem Kind einen Wunsch zu erfüllen.
Und das geht so: Neben dem Baum hängt eine Liste mit Wünschen von Kindern. Die Jüngsten sind im Säuglingsalter, die ältesten Teenager. Entsprechend unterschiedlich sind die Wünsche und Bedürfnisse: Spielzeug wie Lego, Playmobil oder Haba finden sich häufig, aber auch Bekleidung oder Kurse zum Erlernen eines Instrumentes sind darunter, pubertierende Mädchen wünschen sich schon mal Kosmetik, häufig ist ein Gutschein das ideale Geschenk. „Der Wert sollte maximal 30 Euro betragen“, so Elke Grünendahl. Allen Wünschen an der Liste ist eine Nummer zugeordnet, die wiederum an den Sternen im Weihnachtsbaum wieder zu finden sind. „Auf der Rückseite des Sterns trägt man seinen Namen, Adresse und Telefonnummer ein und wirft ihn in die bereitstehende Box“, beschreibt die Vorsitzende das weitere Vorgehen. „Anschließend besorgt man das Geschenk und gibt es bis spätestens 15. Dezember im benachbarten Bürgerbüro ab“, so die zweite Vorsitzende Annette Rhazi, die lobt, dass in der Vergangenheit die Geschenke immer sehr liebevoll verpackt wurden. „Manchmal war auch noch etwas Süßes dabei.“
Im vergangenen Jahr hatten sich auch einige Firmen und sogar eine Schulklasse an der Aktion beteiligt, um lang gehegte Kinderwünsche wahr werden zu lassen.

Autor:

Janina aus dem Siepen aus Schwelm

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