Einsatz hinter der Anschlussstelle Velbert-Zentrum auf der Autobahn A 535
Feuer während der Fahrt verletzt Autofahrer schwer

Den Sachschaden bezifferte die Polizei nach einer ersten Schätzung mit rund 3.000 Euro. Völlig unklar ist bisher, wie es zu dem Feuer im Wageninnern kam.
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  • Den Sachschaden bezifferte die Polizei nach einer ersten Schätzung mit rund 3.000 Euro. Völlig unklar ist bisher, wie es zu dem Feuer im Wageninnern kam.
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Durch Feuer im Fahrzeug und einen anschließenden Unfall erlitt am Donnerstagabend der Fahrer eines Seat Ibiza auf der Autobahn A 535 schwere Verletzungen.

Nach bisherigem Kenntnisstand brach aus bislang unbekannter Ursache ein Brand in dem Wagen aus, als der 29-jährige Essener die A 535 in Richtung Autobahn-Dreieck Velbert-Nord befuhr. Kurz hinter der Anschlussstelle Velbert-Zentrum verlor er deshalb die Kontrolle über den Pkw, der erst in die rechte Leitplanke krachte, dann zurück auf die Fahrbahn und schließlich erneut gegen die rechte Leitplanke schleuderte. Der Fahrer verließ danach noch selbständig mit schwersten Verbrennungen an Armen und Beinen sein Fahrzeug über die Beifahrerseite und wurde von anderen Autofahrern, die sofort an der Unfallstelle angehalten hatten, aus dem Gefahrenbereich gebracht.

Pkw brannte in voller Ausdehnung

Als die um 17.49 Uhr alarmierten hauptamtlichen und freiwilligen Kräfte aus Velbert kurze Zeit später an der weithin durch eine schwarze Rauchwolke erkennbaren Unfallstelle eintrafen, brannte der Pkw bereits in voller Ausdehnung. Außerdem hatten die Flammen auf die angrenzende Böschung übergegriffen. Mit zwei C-Rohren brachten die Einsatzkräfte das Feuer schnell unter Kontrolle, konnten den Totalschaden an dem Seat aber nicht mehr verhindern. Da brennender Treibstoff aus dem Fahrzeug austrat, deckte die Feuerwehr den Pkw vollständig mit Löschschaum ein.

Der Rettungsdienst kümmerte sich unterdessen um die Versorgung des Pkw-Fahrers. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber nachalarmiert. "Christoph 9" aus Duisburg konnte allerdings zunächst nicht an der vorgesehenen Stelle landen, da die Rotorblätter den Gegenverkehr gefährdet hätten. Die Polizei musste erst auch den Verkehr in Richtung Wuppertal vollständig stoppen, bevor der Helikopter an der Unfallstelle aufsetzen konnte. Der Patient wurde anschließend zur Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Duisburg geflogen.
Die Feuerwehr konnte nach eineinhalb Stunden ihren Einsatz auf der Autobahn beenden. Den Sachschaden bezifferte die Polizei nach einer ersten Schätzung mit rund 3.000 Euro. Völlig unklar ist bisher, wie es zu dem Feuer im Wageninnern kam.

Die Autobahn war während der Lösch-, Rettungs- und Aufräumarbeiten in Fahrtrichtung Essen voll gesperrt, die Polizei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Velbert-Zentrum ab. Nach Einsatzende konnte der Verkehr bis zur Bergung des ausgebrannten Pkw einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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