Kreispolizei Mettmann zieht Motorrad-Raser aus dem Verkehr
Mit 147 km/h auf dem Südring in Mettmann geblitzt

Bei ihren Geschwindigkeitskontrollen am Samstag, 21. August, stoppte die Kreispolizei Mettmann diesen "unrühmlichen Spitzenreiter": Der 54 Jahre alte Motorradfahrer aus Düsseldorf wurde mit 147 km/h auf dem Südring in Mettmann gemessen. Erlaubt ist hier eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.
  • Bei ihren Geschwindigkeitskontrollen am Samstag, 21. August, stoppte die Kreispolizei Mettmann diesen "unrühmlichen Spitzenreiter": Der 54 Jahre alte Motorradfahrer aus Düsseldorf wurde mit 147 km/h auf dem Südring in Mettmann gemessen. Erlaubt ist hier eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.
  • Foto: Zur Verfügung gestellt von: Kreispolizei Mettmann
  • hochgeladen von Helena Pieper

Am vergangenen Samstag, 21. August, hat die Kreispolizeibehörde Mettmann verstärkte Kontrollen in Bezug auf zu schnell fahrende Autos und Motorräder durchgeführt. Leider musste die Polizei hierbei mehrfach Verstöße wegen zum Teil erheblicher Geschwindigkeitsübertretungen ahnden. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein 54 Jahre alter Motorradfahrer aus Düsseldorf, der mit 147 km/h auf dem Südring in Mettmann gemessen wurde. Erlaubt ist hier eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.

Bei den Verkehrskontrollen auf den bekannten und beliebten Motorradstrecken in Mettmann, Haan und Ratingen im Zeitraum von 9 bis 17 Uhr war der Verkehrsdienst dabei auch wieder mit dem sogenannten "ProVida"-Krad der Kreispolizeibehörde Mettmann im Einsatz. Bei dem seit vielen Jahren eingesetzten "ProVida"-Krad handelt es sich um ein speziell zur Verkehrsüberwachung umgerüstetes ziviles Motorrad der Kreispolizeibehörde Mettmann, welches in der Lage ist, Geschwindigkeitsüberschreitungen während der Fahrt festzustellen und beweiskräftig zu videografieren.

Die Ergebnisse

Insgesamt mussten wegen überhöhter Geschwindigkeiten und Verstößen gegen das Überholverbot sowie wegen zu geringem Abstand 13 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen gefertigt werden.

Ein 22-jähriger Krefelder war gegen 9.40 Uhr mit seinem Motorrad der Marke "Kawasaki" über die Ratinger Landstraße in Richtung gefahren. Hierbei kam es zu mehreren Geschwindigkeitsverstoßen.
Zudem überholte der junge Mann mehrfach ihm vorausfahrende Fahrzeuge, obwohl dies verboten war.
Bei der anschließenden Kontrolle räumte der 22-Jährige dann ein, dass er sich bereits wegen anderer Verkehrsverstöße aus der Vergangenheit in einer verlängerten Führerschein-Probezeit befindet.
Die Konsequenzen: Er muss eine Geldbuße in Höhe von 120 Euro zahlen. Zudem erhält er einen Punkt in Flensburg sowie eine Anzeige.

Gegen 14.10 Uhr stoppte der Polizist auf seinem "ProVida-Krad" dann einen 54-jährigen Düsseldorfer, der mit seinem Motorrad auf dem zu dieser stark, auch mit Fußgängern und Radfahrern, frequentierten Südring unterwegs war.
Dabei machte der Düsseldorfer zunächst durch mehrmaliges unzulässiges Überholen auf sich aufmerksam, zudem absolvierte er einen sogenannten "Wheelie" (fuhr nur auf dem Hinterrad). Anschließend setzte der Mann, der nur im T-Shirt und mit knöchelfreier Jeans unterwegs war, seine Fahrt mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fort (siehe Foto). So wurde er in der Spitze mit 147 km/h gemessen (bei erlaubter Höchstgeschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde).
Die Konsequenzen für den Raser:
Gegen ihn wurde eine umfangreiche Anzeige erstattet. Auf den Mann kommt ein Fahrverbot von mindestens zwei Monaten zu, zudem muss er ein Bußgeld in Höhe von mindestens 440 Euro zahlen. Obendrein kommen zwei Punkte in Flensburg sowie die Prüfung, ob diese Fahrt möglicherweise sogar einen Straftatbestand erfüllt, wodurch die Rechtsfolgen für den 54-Jährigen noch einmal ungleich härter ausfallen würden.

Doch damit nicht genug

Um 15.20 Uhr musste der Kradfahrer der Polizei dann einen weiteren Motorradfahrer anhalten. Hier war ein 74-jähriger Düsseldorfer mit seiner Maschine über die Mettmanner Straße in Richtung Ratingen gefahren, wobei er mehrfach unerlaubt die ihm vorausfahrenden Autos - und auch das "ProVida"-Krad - überholte; und das, obwohl die Sicht auf den Gegenverkehr nicht frei war. Hierdurch kam es wiederholt zu Behinderungen des Gegenverkehrs.
Bei der anschließenden Kontrolle gab der ebenfalls nur mit T-Shirt und Jeans bekleidete 74-Jährige an, er habe nur überholt, um in den anschließenden Kurven freie Fahrt zu haben.
Die Konsequenzen: Auf ihn warten ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Weitere Verkehrskontrollen

Die Polizei kündigt schon heute weitere Verkehrskontrollen im gesamten Kreisgebiet an. "Das Ziel dabei ist klar: Wir wünschen uns, dass alle sicher und gesund an ihrem Ziel ankommen.", heißt es seitens der Polizei.

Autor:

Lokalkompass Niederberg aus Velbert

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