Fuhrpark wurde erweitert
Weitere Rettungswagen für die Velberter Feuerwehr

Seit einigen Tagen hat die Feuerwehr Velbert zwei weitere Rettungswagen in den Dienst gestellt. Warum das nötig war, erläuterten Dr. Arne Köster (von links), Ärztlicher Leiter für den Rettungsdienst im Kreis Mettmann, Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka, Brandoberinspektor Marcel Gramer, Leiter des Rettungsdienstes in Velbert, und Frank Kapuczinski, Leiter der Feuerwehr, sowie der erste Beigeordnete Gerno Böll.
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  • Seit einigen Tagen hat die Feuerwehr Velbert zwei weitere Rettungswagen in den Dienst gestellt. Warum das nötig war, erläuterten Dr. Arne Köster (von links), Ärztlicher Leiter für den Rettungsdienst im Kreis Mettmann, Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka, Brandoberinspektor Marcel Gramer, Leiter des Rettungsdienstes in Velbert, und Frank Kapuczinski, Leiter der Feuerwehr, sowie der erste Beigeordnete Gerno Böll.
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Die Feuerwehr Velbert verfügt nun über vier Rettungswagen (RTW), zwei Krankentransportwagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Denn Anfang diesen Monats wurde der Fuhrpark aufgestockt.

Zwei RTW sind an der Hauptfeuerwache in Velbert stationiert, jeweils einer startet von den Wachen in Langenberg beziehungsweise Neviges aus zu den Einsätzen.
"Rettungswagen sind rollende Intensivstationen", so Dr. Arne Köster. Damit bezieht sich der Ärztliche Leiter für den Rettungsdienst im Kreis Mettmann auf die umfangreiche Ausstattung der Fahrzeuge. Moderne Geräte zur Versorgung der Patienten mit verschiedensten Beschwerden sind im Inneren des RTW zu finden, der von Außen vor allem durch das auffällige Neon-Orange ins Auge sticht. "Ein Rettungswagen inklusive Ausstattung kostet rund 220.000 Euro", informiert Brandoberinspektor Marcel Gramer, Leiter des Rettungsdienstes in Velbert. Rund sieben Jahre würde der Rettungsdienst damit zu Einsätzen in Velbert sowie bei Bedarf natürlich auch in die Nachbarstädte fahren. "Je nach Einsatzlage legt ein RTW in 24 Stunden zwischen 200 und 400 Kilometer zurück", so Gramer.

Deutliche Zunahme der Einsätze

Und die Zahl der zu fahrenden Einsätze steigt kontinuierlich. "Der Zuwachs der Einsatzzahlen beträgt jährlich rund zehn Prozent", weiß Dr. Arne Köster. "Nicht nur bei uns im Kreis Mettmann, sondern deutschlandweit." Dass liege unter anderem daran, dass einige Bürger voreilig die "112" wählen, wenn sie sich nicht anders zu helfen wissen. Natürlich rücke man bei jedem Notruf aus, jedoch stelle sich vor Ort nicht selten heraus, dass die Patienten selbstständig eine ambulante Notfall-Praxis oder Ähnliches hätten aufsuchen können. "Es ist schön und wichtig, dass die Bürger Vertrauen in unseren Rettungsdienst haben! Das bedeutet allerdings, dass ein weiterer Ausbau von Nöten ist", so Bürgermeister Dirk Lukrafka. "Und das betrifft nicht nur den Fuhrpark, sondern selbstverständlich ebenso das qualifizierte Personal."

Notfallrettung und Krankentransport

Die Vorstellung der neuen Rettungswagen sind für die Feuerwehr in Velbert, Bürgermeister Dirk Lukrafka und Gerno Böll, erster Beigeordneter der Stadt, der passende Anlass, um nochmals die unterschiedlichen Aufgaben zu erläutern: "Die Notfallrettung hat die Aufgabe, bei Notfallpatienten lebensrettende Maßnahmen am Notfallort durchzuführen, deren Transportfähigkeit herzustellen und sie unter Aufrechterhaltung der Transportfähigkeit und Vermeidung weiterer Schäden mit Notarzt- oder Rettungswagen oder Luftfahrzeugen in ein für die weitere Versorgung geeignetes Krankenhaus zu befördern", sagt Frank Kapuczinski, Leiter der Feuerwehr. Notfallpatienten sind also Personen, die sich infolge von Verletzungen, Krankheiten oder sonstiger Umstände entweder in Lebensgefahr befinden oder bei denen schwere gesundheitliche Schäden zu befürchten sind, wenn sie nicht unverzüglich medizinische Hilfe erhalten. "Gerade in diesem Bereich lässt sich ein deutlicher Anstieg im Kreis Mettmann erkennen", so die Experten. Auf den Versorgungsbereich Velbert entfallen pro Jahr rund 13.000 Einsätze.

Der Krankentransport hingegen hat die Aufgabe, Kranken oder Verletzten oder sonstigen hilfsbedürftigen Personen, fachgerechte Hilfe zu leisten und sie unter Betreuung durch qualifiziertes Personal mit Krankenkraftwagen zu befördern.

Seit einigen Tagen hat die Feuerwehr Velbert zwei weitere Rettungswagen in den Dienst gestellt. Warum das nötig war, erläuterten Dr. Arne Köster (von links), Ärztlicher Leiter für den Rettungsdienst im Kreis Mettmann, Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka, Brandoberinspektor Marcel Gramer, Leiter des Rettungsdienstes in Velbert, und Frank Kapuczinski, Leiter der Feuerwehr, sowie der erste Beigeordnete Gerno Böll.
Die Kosten für einen solchen neuen Rettungswagen inklusive Ausstattung liegen bei rund 220.000 Euro.
Autor:

Maren Menke aus Velbert

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