Geschichtsverein über Interessantes aus alten Zeiten

Die bereits 13. Ausgabe von „Cis Hilinciweg“ beginnt mit einem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte: einer Hinrichtung im Dritten Reich.
Ein polnischer Fremdarbeiter wird im Januar 1943 erhängt, Augenzeugen können sich noch gut an die Tat erinnern, Klaus Biehler hat die Fakten zusammengestellt.
„Ob es legal war oder ein Mord, die Frage bleibt offen“, stellte Rolf Watty fest, der Vorsitzende des Geschichtsvereins, der sich mit der Schenkungsurkunde von 875 beschäftigt hat, in der ein gewisser Wolf seinen Besitz in „hestratescethe (Hetterscheidt) der Werdener Abtei überträgt. „Es gibt kein Original, aber zwei Abschriften, die sich erheblich unterscheiden“, so Rolf Watty. Der Jurist untersucht, ob es sich hier um eine Urkundenfälschung handelt.

Beitrag über „das liebe Geld“ veröffentlicht

Der Heiligenhauser Stadtarchivar Hartmut Nolte befasst sich mit der Heiligenhauser Kinogeschichte, die im Jahr 1910 begann. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Euro-Währung hat das Autorenteam einen Beitrag über „Das liebe Geld“ veröffentlicht, der vor zehn Jahren vom mittlerweile verstorbenen Alterspräsidenten Gerhard Hempel verfasst wurde.
August Steinbrink beschäftigt sich mit dem Wirken des Arztes Dr. Eisenbarth in Heiligenhaus, der nicht identisch war mit jenem Dr. Eisenbarth, der die Leute nach seiner Art kuriert, wie es in einem studentischen Spottlied heißt. Diesen umherziehenden Wundarzt aus dem 17. Jahrhundert stellt Roswitha Eikermann vor.
Rolf Watty stellt die Vielzahl von Burgen und Schlössern rund um Heiligenhaus vor, die im nächsten Heft von Cis Hilinciweg fortgeführt wird.
Die Wanderschaft war einst für Handwerksgesellen üblich, heute handelt es sich eher um eine Ausnahme. Ruth Ortlinghaus beschreibt die Wanderjahre der Heiligenhauser Schneidergesellin Anne-Sofia Dix. Außerdem führt die Autorin in das Schaffen des Künstlers Hermann Gottfried ein, der in Heiligenhaus seine kreativen Spuren hinterließ.
Paul Knops und Klaus Sternemann gehen über Land: Sie stellen die Höfe der Honnschaft Hasselbeck vor und stellen fest, das von den 26 Hofstellen im Jahr 1940 gerade mal vier noch bewirtschaftet werden. Einen ganz besonders intensiven Einblick geben die Autoren auf zwei Bauernhöfe in dieser Honnschaft, nämlich „Oberilp“ und „In den Ruthen“.
Die Mitglieder des Geschichtsvereins bekommen die Broschüre als Jahresgabe zugeschickt, alle anderen Interessenten können sie im örtlichen Buchhandel und der Heimatlichen Sammlung erhalten.

Autor:

Miriam Dabitsch aus Velbert

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