"Vesperkirche Niederberg" findet 2020 zum zweiten Mal statt
Kirche wird zum Gasthaus

Die Lenkungsgruppe der "Vesperkirche Niederberg" hofft, dass sich Ende Januar/ Anfang Februar viele Gäste und Gastgeber in der Apostelkirche begegnen und zur "Vielfalt unterm Kirchendach" beitragen: Superintendent Jürgen Buchholz (von links), Christel Bierwas, Elisabeth Selter-Chow, Heike Laukötter, Pfarrer Jens Hoffmann, Bernd Jürgen Schönfeld und Pfarrerin Henriette Sauppe.
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  • Die Lenkungsgruppe der "Vesperkirche Niederberg" hofft, dass sich Ende Januar/ Anfang Februar viele Gäste und Gastgeber in der Apostelkirche begegnen und zur "Vielfalt unterm Kirchendach" beitragen: Superintendent Jürgen Buchholz (von links), Christel Bierwas, Elisabeth Selter-Chow, Heike Laukötter, Pfarrer Jens Hoffmann, Bernd Jürgen Schönfeld und Pfarrerin Henriette Sauppe.
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Eine leckere Mahlzeit, bestehend aus drei Gängen, neugierige und aufgeschlossene Gäste, aufmerksame und engagierte Gastgeber sowie ein geeigneter Raum, an dem all das zusammenkommt.

Das ist die Idee hinter dem Projekt "Vesperkirche Niederberg", das Anfang diesen Jahres über einen Zeitraum von insgesamt vier Wochen erfolgreich in der Christuskirche in Velbert sowie in der Stadtkirche in Wülfrath umgesetzt worden ist. Und zwar so erfolgreich, dass es Anfang 2020 eine Wiederholung geben wird.
Dem Konzept bleiben die Verantwortlichen des Diakonischen Werks und des Kirchenkreises Niederberg dabei treu, nur der Ort und der Zeitraum wurden angepasst. "Vom 26. Januar bis zum 9. Februar möchten wir unter unserem Motto ,Vielfalt unterm Kirchendach' erneut viele Menschen zusammenbringen", so Superintendent Jürgen Buchholz. "Dieses Mal ist es ein Zeitraum von zwei Wochen. In der Apostelkirche, die auch ein Standort der Tafel für Niederberg ist, werden wir dann täglich von 11 bis 15 Uhr einen Raum der Begegnung schaffen, in dem gemeinsam an Tischen Platz genommen und gegessen werden kann."

Interessierte sind willkommen

Jeder Interessierte - egal ob Jung oder Alt, alleine oder in der Gruppe, Arbeitssuchender oder Geschäftsführer - sei willkommen. Ein Mittagessen mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert, zubereitet durch den Koch Kai-Uwe Stachelhaus, gibt es ebenso wie Kaffee und Kuchen. Alles kostenlos. Ergänzt werden soll das durch ein Rahmenprogramm (Beratungen, Informationsstände und mehr) und vor allem durch den Austausch mit den anderen Gästen.
"Die erste ,Vesperkirche Niederberg' löste eine Welle der Begeisterung aus", freut sich Buchholz über das Interesse und die positive Resonanz. Insgesamt 7002 Essen wurden bei der Erstauflage ausgegeben, informiert er. Das einfache, aber elementare "Wir essen gemeinsam" habe große Formen angenommen und Menschen in Kontakt kommen lassen, die sonst keine gemeinsamen Berührungspunkte haben. "Schnell war klar, dass es eine Wiederholung geben wird", so der Superintendent.

"Die erste ,Vesperkirche Niederberg' löste eine Welle der Begeisterung aus", freut sich Buchholz über das Interesse und die positive Resonanz. Insgesamt 7002 Essen wurden bei der Erstauflage ausgegeben, informiert er. Das einfache, aber elementare "Wir essen gemeinsam" habe große Formen angenommen und Menschen in Kontakt kommen lassen, die sonst keine gemeinsamen Berührungspunkte haben. "Schnell war klar, dass es eine Wiederholung geben wird", so der Superintendent.

Finanziert durch Spenden

Das Projekt wird aus Spendenmitteln finanziert. "Wie in diesem Jahr, haben wir auch für 2020 eine Summe von 12.000 Euro von der Landeskirche zugesagt bekommen", so Buchholz. "Darüber hinaus haben uns bereits einige Unternehmen aus der Region Spenden überwiesen." Weitere werden noch gebraucht.
Doch nicht nur finanzielle Mittel werden zur Umsetzung benötigt, "Menpower" ist ebenso gefragt. Denn zum Prinzip der "Vesperkirche Niederberg" gehört, dass mit angepackt wird. "Jeden Tag werden rund 35 engagierte Helfer benötigt, die wie Gastgeber fungieren", informiert Elisabeth Selter-Chow von der Bergischen Diakonie. "Zu den Aufgaben gehören das Eindecken der Tische, die Ausgabe des Essens, das Einsammeln und Spülen des schmutzigen Geschirrs und das abschließende Aufräumen." Eine Gruppe von Mitarbeitern der Stadtwerke Velbert, eine Schülergruppe des Berufskollegs Bleibergquelle und viele Ehrenamtliche der Kirchengemeinden hätten sich schon bereit erklärt, an einem oder mehreren der insgesamt 15 Tage zu helfen. "Doch wir brauchen noch mehr Engagierte", so Selter-Chow, die Anmeldungen ab sofort entgegennimmt.

Tafel für Niederberg wird zum Teil der Aktion

"Die beiden Samstage werden übrigens Familientage sein", kündigt Christel Bierwas an. "Ein Mitmach-Zirkus wird dann für Unterhaltung sorgen." An den Sonntagen findet vor dem Essen jeweils ein Gottesdienst statt. "Für den Auftakt am 26. Januar konnten wir den Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, gewinnen", sagt Jürgen Buchholz. Und da mittwochs immer die Tafel für Niederberg ihre Essensausgabe in den Räumen der Kirche an der Wichernstraße 1 anbietet, wird das an den entsprechenden Tagen in Verbindung gebracht. "Die Gäste können erleben, welche wichtige Arbeit von der Tafel geleistet wird. Darüber hinaus werden die Lebensmittel kostenfrei verteilt - nicht nur an die Tafel-Besucher, sondern an alle Interessierten."

Die Lenkungsgruppe der "Vesperkirche Niederberg" hofft, dass sich Ende Januar/ Anfang Februar viele Gäste und Gastgeber in der Apostelkirche begegnen und zur "Vielfalt unterm Kirchendach" beitragen: Superintendent Jürgen Buchholz (von links), Christel Bierwas, Elisabeth Selter-Chow, Heike Laukötter, Pfarrer Jens Hoffmann, Bernd Jürgen Schönfeld und Pfarrerin Henriette Sauppe.
Autor:

Maren Menke aus Velbert

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