Verweilen auf Bänken ist schwer möglich
Stille und Gestank in Velbert

Im "Stillen Park" in Velbert laden eigentlich mehrere Bänke zum Verweilen ein. Leider dringt aus den daneben befindlichen Müllbehältern häufig ein unangenehmer Geruch.
  • Im "Stillen Park" in Velbert laden eigentlich mehrere Bänke zum Verweilen ein. Leider dringt aus den daneben befindlichen Müllbehältern häufig ein unangenehmer Geruch.
  • hochgeladen von Maren Menke

Der "Stille Park" in Velbert ist ein zentral gelegener Ort, den viele Bürger gerne aufsuchen. Ob Spaziergänger, Neugierige oder Hundebesitzer - der unter Denkmalschutz stehende Friedhof zwischen der Bahnhofstraße und der Kurze Straße ist für Jedermann zugänglich.

Wer an diesem idyllischen, ruhigen Ort eine Pause machen möchte, findet ausreichend Sitzgelegenheiten. "Die Bänke bieten häufig allerdings keine Verweil-Qualität", bedauert eine ältere Bürgerin, die eigentlich gerne hier Platz nimmt, um zu verschnaufen. Doch die fest neben den Bänken installierten Müllbehälter seien ein großer Störfaktor. "Sie riechen sehr unappetitlich", begründet die Velberterin. "Außerdem schwirren bei entsprechenden Temperaturen zahlreiche Wespen um sie herum."

Appell an Hundebesitzer

Die Hinterlassenschaften einiger Vierbeiner, die in den Mülleimern entsorgt werden, seien ihrer Meinung nach der Grund für den Gestank. "Natürlich begrüße ich es sehr, dass die Herrchen und Frauchen den Kot ihrer Hunde wie angeordnet einsammeln und nicht im Park liegen lassen", so die Bürgerin weiter. "Allerdings würde ich mir wünschen, dass dafür nicht die Mülleimer genutzt werden, die unmittelbar neben den Bänken stehen." Deswegen appelliere sie an die entsprechenden Hundebesitzer, mehr Rücksicht auf diejenigen zu nehmen, die sich auf den Bänken ausruhen und die Atmosphäre des "Stillen Park" genießen möchten.

Zur Geschichte des Stillen Parks:

  • Die Lutherische Gemeinde errichtete 1808 den neuen „Kirchhof“ (heute Stiller Park). Der älteste, erhaltene Grabstein ist der von Wilhelm Mohn. Er wurde am 9. April 1808 dort beerdigt.
  • Der Friedhof wurde mehrfach erweitert. 
  • 1903 beschloss das Presbyterium, einen neuen Friedhof an der Bahnhofstraße zu eröffnen. Dies geschah zwei Jahre später. 
  • Vereinzelt fanden Bestattungen bis 1960 im heutigen Stillen Park statt. 
  • Mitte der 80er Jahre wurden alle schmiedeeisernen Gitter, die Bestandteile vieler Grabstätten waren, aus Unfallschutzgründen entfernt. 
  • 1987 wurde der Alte Friedhof in die Denkmalliste eingetragen.
Autor:

Maren Menke aus Velbert

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