Corona
Ab morgen 2G in Nordrhein-Westfalen

Der Besuch von Weihnachtsmärkten in NRW ist ab 24. November 2021 nur noch für Geimpfte und Genesene möglich.
  • Der Besuch von Weihnachtsmärkten in NRW ist ab 24. November 2021 nur noch für Geimpfte und Genesene möglich.
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  • hochgeladen von Miriam Dabitsch

Jetzt wird es ernst für Ungeimpfte in NRW: Ab morgen (24. November) dürfen sie arbeiten und einkaufen, sind aber ansonsten weitgehend vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Das sieht die neue Coronaschutzverordnung vor, die bis 21. Dezember 21 gilt. 

Besuche in Restaurants, Plantschen im Schwimmbad, Fußball im Verein, Bummeln über den Weihnachtsmarkt, Besuche in Kinos und Zoos - all das ist ab Mittwoch in Nordrhein-Westfalen nur noch Geimpften und Genesenen vorbehalten. Denn dann gilt flächendeckend im Freizeitbereich 2G, wie NRWs Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Dienstag verkündete. Auch Museumsbesuche, Ausstellungen, Konzerte, Theater, Freizeitparks und Wellnesseinrichtungen sowie körpernahe Dienstleistungen (Ausnahmen weiter unten) fallen unter diese Regelung.  
"Ungeimpfte können ab morgen noch in Geschäfte gehen und zur Arbeit, sind sonst aber weitestgehend vom öffentlichen Leben ausgeschlossen", fasste der Minister zusammen. Diese Regelung gilt übrigens unabhängig von der Hospitalisierungsrate. Sie liegt aktuell in NRW bei 4,22. "Sollte sie über sechs steigen, wird das Kabinett weitere Schritte beraten", kündigte Laumann an. 

Ausnahmen für Kinder und Jugendliche

Ausnahmen gelten für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre. Für sie gelten die neuen Regelungen nicht. Schüler gelten weiterhin aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt.

19.403 Erstimpfungen in NRW am Montag

Ob als Reaktion auf die Verschärfungen oder eher Zufall: "Gestern gab es in NRW rund 19.403 Erstimpfungen. Vorher waren es pro Tag um die 7.000", sagte der Minister, der hofft, dass "das keine Eintagsfliege" war. Hinzu kamen rund 126.000 Auffrischungsimpfungen. 

Auch 2G+ kommt zum Einsatz

Für Veranstaltungen mit besonderer Nähe gilt ab morgen 2G+. Wer also zum Beispiel in einer Disco tanzen möchte, auf einer Karnevalsveranstaltung schunkeln oder in einer Bar etwas trinken möchte, muss nicht nur einen Impfausweis oder ein Dokument über den Status des Genesenen vorweisen, sondern darüber hinaus auch einen negativen Antigentest. 

Wo gilt künftig 3G?

Ungeimpfte dürfen mit negativem Test ihren Arbeitsplatz aufsuchen, wobei täglich der Nachweis zu erbringen ist. Außerdem dürfen sie mit negativem Test den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen, einen Frisör aufsuchen und medizinische Fußpflege in Anspruch nehmen, teilte Laumann mit. Auch dienstliche Übernachtungen beispielsweise in Hotels sind für Ungeimpfte mit negativem Test möglich. 3G gilt darüber hinaus bei Beerdigungen und standesamtlichen Trauungen. Auch der Zutritt zu Versammlungen in Innenräumen, Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, Messen, Kongressen und Sitzungen kommunaler Gremien ist nur noch nur noch geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen gestattet.

Wie geht's an den Schulen weiter?

Der Präsenzunterricht an Schulen soll aufrecht erhalten werden. Die Notwendigkeit, am Sitzplatz eine Maske zu tragen, sieht der Minister nicht. "Wir testen dreimal wöchentlich in den Schulen", so seine Argumentation. (Anm. d. Redaktion: Dies gilt nur für weiterführende Schulen, nicht für Grundschulen). Eine Aufhebung der Präsenzpflicht sei zum momentanen Zeitpunkt, bei der aktuellen Inzidenz von 250, nicht geboten.

Autor:

Miriam Dabitsch aus Velbert

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