Freitag Streiks an Flughäfen Düsseldorf und Köln-Bonn

Drei Tage vor der entscheidenden vierten Tarifverhandlungsrunde für die 34.000 Beschäftigten des Wach- und Sicherheitsgewerbes in NRW hat die Gewerkschaft ver.di noch einmal zu Warnstreiks in mehreren Bereichen der Branche aufgerufen.

Die Fracht-, Personal- und Fluggastkontrolle an den beiden NRW-Flughäfen in Düsseldorf und Köln-Bonn sowie Objektschützer, Revierfahrer, Personenschützer, Kontrollschaffner und Sicherheitskräfte des Landtags sollen am Freitag (15.3.) ganztägig die Arbeit niederlegen. Am Düsseldorfer Flughafen findet am Morgen eine Streikversammlung aller Beteiligten statt. „Die Beschäftigten demonstrieren mit ihrem Ausstand noch einmal eindringlich ihre Entschlossenheit in diesem Tarifkonflikt. Wir erwarten am Montag den Durchbruch in den Verhandlungen und wollen vor den Osterferien einen neuen Tarifvertrag unterschreiben“, sagte ver.di-Verhandlungsführerin Andrea Becker. Die Arbeitgeber  hätten seit Dezember kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. „Montag muss der Knoten durchgeschlagen werden“, erklärte Becker.

ver.di fordert für die Wach- und Sicherheitsbranche in NRW Lohnerhöhungen zwischen 2,50 Euro und 3,64 Euro. Für die unterste Lohngruppe von 8,23 Euro, in der die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet, haben die Arbeitgeber nach drei Verhandlungen 40 Cent mehr angeboten. Bei einer Arbeitszeit von 160 Stunden beträgt der Nettoverdienst in diesem Bereich bisher 983,- Euro im Monat. Die Sicherheitskräfte an den Flughäfen verdienen 1.332 Euro monatlich.

Mehr zum Thema:
>>Streik am Flughafen Düsseldorf
>>Vergangene Streiks

Autor:

Miriam Dabitsch aus Velbert

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