Große Mehrheit spricht sich für die Pläne des Marktzentrums aus

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Dem Bebauungsplan und dem städtebaulichen Vertrag für das Marktzentrum wurde im Rat nun zugestimmt. Eine große Mehrheit beschloss in der gestrigen Sitzung die geplante Umsetzung. Mit maximal 19.900 Quadratmeter Verkaufsfläche soll sich das neue Marktzentrum also auf dem Forumsplatz erstrecken. Vorgesehen sind dabei eine Integration der Villa Herminghaus sowie rund 100 Ladenlokale und Gastronomiebetriebe.
Den 50 Ja-Stimmen standen bei der Verabschiedung des Bebauungsplans und des städtebaulichen Vertrags jeweils insgesamt neun Nein-Stimmen gegenüber. „Der Rat hat mit großer Mehrheit zugestimmt“, fasst Bürgermeister Stefan Freitag zusammen.
Zuvor war es zu Diskussionen und Stellungnahmen der Ratsmitglieder gekommen. „Die Bürger teilen unsere Bedenken und unsere Kritik“, so Michael Alfermann von den Linken. „Das Ganze ist eine Nummer zu Groß.“ Zudem stelle auch die Verdrängung der Einzelhändler in der Innenstadt ein Problem dar.“ Auch Dr. Esther Kanschat, Fraktionsvorsitzende vom Bündnis 90 /Die Grünen, teilt diese Bedenken: „Mit dem Bau dieses Klotzes wird aus unserem Forumsplatz nur noch ein Plätzchen.“ Die Aufenthaltsqualität ginge somit verloren.
Julius von Felbert (FDP) bedauert diesen Pessimismus, so glaubt er, dass das Marktzentrum ein gutes Projekt ist. „Was bisher passiert ist, hat der Stadt nicht geholfen“, erläutert CDU-Politiker Manfred Bolz. „Die Größe, die von vielen kritisiert wird, ist meines Erachtens notwendig.“ Die ganzen Horrorszenarien, die sich Bürger und Lokalpolitiker schon jetzt ausmalen, seien ein Trugbild, meint Wolfgang Werner. „Natürlich ist es einfacher, ein großes Marktzentrum am Stadtrand auf der grünen Wiese zu errichten. Genau das haben ja auch unsere Nachbarstädte gemacht“, sagt der Fraktionsvorsitzende der SPD. „Wir aber können mit der geplanten Umsetzung die Innenstadt und so das gesamte Stadtbild bereichern.“ Die Stadt habe zudem weiterhin einen Versammlungsplatz und auch die Villa würde erhalten bleiben, „Wir sind von dem Konzept überzeugt“, stellt August-Friedrich Tonscheid, Fraktionsvorsitzender von Velbert anders, seine eigene und die Meinung seiner Parteikollegen klar.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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