Frage der Woche
Steigende Energiekosten - wo spart ihr ein?

Die Kosten für Strom, Heizen und Autofahren explodieren. Wo spart ihr ein?
  • Die Kosten für Strom, Heizen und Autofahren explodieren. Wo spart ihr ein?
  • Foto: csamhaber auf Pixabay
  • hochgeladen von Miriam Dabitsch

Die Energiekosten steigen und steigen - und ein Ende ist nicht in Sicht. Betroffen ist das ganze Land: Privatpersonen und Unternehmen. Da man bekanntlich den Euro nur einmal ausgeben kann, stellt sich die Frage "wo einsparen"?

Denn mal ehrlich: Die Politik geht das Thema bislang eher halbherzig an. Im Oktober wurde die deutliche Senkung der EEG-Umlage ab 2022 durch die Bundesregierung "gefeiert" - allein, sie kommt bei den Kunden nicht an. Im Gegenteil: Laut Strom-Report.de heben in diesem Jahr 387 Versorger die Strompreise um durchschnittlich 64 Prozent an. Dies bedeutet bei einer Familie mit 5.000 kWh Verbrauch pro Jahr eine um gut 1.000 Euro höhere Rechnung, rechnet das Internetportal vor. Weiterer interessanter Wert: 51,4 Prozent des Strompreises in Deutschland bestand 2021 aus staatlich veranlassten Steuern, Abgaben und Umlagen. Da wäre also noch Luft nach oben, um die Bürger und Unternehmen zu entlasten. 

Politik will nur Geringverdiener entlasten

Das ist aber nicht geplant: Ende Oktober vertrat Deutschland beim Treffen der EU-Energieminister die Auffassung, man habe schon genug getan, um die Bürger zu entlasten. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) kündigte gestern beim Drei-Königs-Treffen relativ unkonkret eine "Entlastung für Menschen mit geringem Einkommen" in Bezug auf die ebenfalls steigenden Heizkosten an. Die Wirtschaft, deren Interessen gerade der FDP sonst so wichtig sind, wurde in dem Zusammenhang ebenso wenig erwähnt wie die so genannten Normalverdiener. Und dabei berichtet das Handelsblatt bereits über Produktionsstopps in deutschen Unternehmen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sieht aber keinen akuten Handlungsbedarf. 
Kurzum: Ein Großteil des Landes wird mit den stark steigenden Kosten leben müssen.

54 Prozent mehr fürs Gas in 2022

Und mit den Preissteigerungen beim Strom ist es nicht getan, wie das Portal 1-gasvergleich.com ermittelt hat. Demnach haben für dieses Jahr 970 Gasversorger die Gaspreise erhöht, im Schnitt um 54 Prozent. Eine Familie im Einfamilienhaus müsse mit einer um 800 Euro höheren Gasrechnung in 2022 rechnen. Auch wer eine Ölheizung betreibt, wird tiefer in die Tasche greifen müssen.

Starke Preisanstiege auch beim Sprit

 
Nicht zuletzt sind die Benzinpreise im vergangenen Jahr stark gestiegen. Zahlte der Autofahrer im Dezember 2020 noch 123,1 Euro pro Liter E10 und 110,9 Euo pro Liter Diesel, waren es ein Jahr später 160,5 Euro pro Liter E10 und 151,9 Euro pro Liter Diesel. In diesem Jahr sorgt die CO2-Abgabe um eine weitere Teuerung von 1,4 bzw. 1,5 Cent pro Liter. 

Wie geht ihr mit den steigenden Kosten um, wo spart ihr ein? Fahrt ihr weniger Auto, streicht einen geplanten Urlaub oder heizt eure Wohnung weniger? Habt ihr Tipps zum Einsparen von Energie? Falls ja, verratet sie uns! 


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Miriam Dabitsch aus Velbert

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