Berliner Staatssekretär informierte sich vor Ort
Stadtwerke geben Gas bei E-Mobilität

Staatssekretär Steffen Bilger (links) und der Bundestagsabgeordnete Peter Beyer (zweiter von rechts) informierten sich bei Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Freitag (zweiter von links) und Stadtwerke-Techniker Niklas Flick über die Herausforderungen beim Ausbau der E-Mobilität.
  • Staatssekretär Steffen Bilger (links) und der Bundestagsabgeordnete Peter Beyer (zweiter von rechts) informierten sich bei Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Freitag (zweiter von links) und Stadtwerke-Techniker Niklas Flick über die Herausforderungen beim Ausbau der E-Mobilität.
  • Foto: Ulrich Bangert
  • hochgeladen von Maren Menke

Die Stadtwerke Velbert werden die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausbauen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Freitag informierte den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger, über den aktuellen Stand.

Der Besuch aus Berlin kam auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Peter Beyer (CDU). „Ich kann mich noch an den Wahlkampf 2017 erinnern, da hatte ich ein Elektroauto. Da waren im ganzen Wahlkreis mit vier Städten nur sechs Ladesäulen vorhanden.“ Das hat sich geändert: Mittlerweile gibt es in Velbert acht Ladesäulen der Stadtwerke, auf dem Betriebsgelände an der Kettwiger Straße besteht die interne Stadtwerke-Ladeinfrastruktur aus 22 Ladepunkten für den Fuhrpark der 18 E-Dienstfahrzeuge. Darüber hinaus können vier für Privatfahrzeuge der Mitarbeiter genutzt werden.
Und die Planungen der Stadtwerke gehen weiter: Auf dem Vorplatz der Verwaltung soll ein Ladepark für Elektroautos inklusive Solar Carport entstehen. „Da zeigen wir Ladelösungen für Eigenheime und Gewerbebetriebe“, so Niklas Flick. Der angehende Elektrotechniker beschäftigt sich intensiv mit dem Thema. „Viele Leute warten mit der Anschaffung eines E-Autos, sie möchten erstmal wissen, wie hoch die Umweltprämie sein wird und wie sich die Ladeinfrastruktur entwickelt.“

Stromtankstellen sind ein Zuschussgeschäft

Noch sind Stromtankstellen ein Zuschussgeschäft: „Es wird derzeit keine öffentliche Ladesäule geben, die ein Plus schreibt, das ist eine Investition in die Zukunft. Wir haben einen Förderantrag für weitere 28 Ladesäulen gestellt“, so Freitag. Er hat festgestellt, dass E-Autos ein Thema für die Besserverdienenden ist: „Es gibt Stadtteile, da ist es chic, sich einen Zweit- oder Drittwagen mit Elektromotor anzuschaffen. Wenn die dann alle gleichzeitig laden, denken wir über die Sicherheit der Stromversorgung nach. Es ist nicht so, dass wir nervös werden, aber wir haben die Sache im Blick und hoffen auf die Bundesnetzagentur“, so Freitag und schaut zum Staatssekretär des entsprechenden Ministeriums. Der ist im Bilde und weiß um die Bedeutung der lokalen Stromversorger, wenn es mit dem Klimaschutzpaket klappen soll. „Es gibt zwei große Antriebe für die E-Mobilität: Die entsprechenden Autos müssen da sein und es kommt auf die Stadtwerke an, um die Nutzung zu fördern.“

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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