Am Ende kam die Wende

Die Partie SSVg Velbert - Arminia Bielefeld II glich einer Schlacht. Am Ende waren acht Tore gefallen.
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  • Foto: Jens Bangert
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In einem spektakulären Spiel verlor die SSVg Velbert in der Nachspielzeit zwei Punkte. Nach 3:0-Führung vor heimischem Publikum spielte die Leese-Elf nur 4:4-Unentschieden gegen die Reserve von Arminia Bielefeld.
Es war ein kurioses Spiel an einem dunklen Nachmittag, der für die Blauen gut anfing. Wenige Minuten nach Anpfiff eröffnete Marco Onucka den Torreigen. Das 2:0 ließ auch nicht lange auf sich warten, Stephan Nachtigall brachte das Leder aus 18 Metern Torentfernung unter, nachdem SSVg-Stürmer Sebastian Janas an Keeper Tim Schmidt gescheitert war. Das 3:0 nach nur 21 Minuten schoss Sebastian Janas, der von Jeffrey Tumanan bedient wurde.
Tragisch zu diesem Zeitpunkt: Die SSVg hatte bereits zwei verletzungsbedingte Auswechselungen durchführen müssen. Marcel Lange verletzte sich an der Hand und Kapitän Norman Seidel musste sogar nach einem heftigen Zusammenprall mit einem Gegner ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem er einige Minuten auf dem Rasen behandelt worden war. Kurz vor der Halbzeit nahm Lars Leese auch Marco Onucka mit Verdacht auf Muskelfaserriss vom Feld.
Zum Ende der ersten Hälfte gewannen die Arminen jedoch ihr Selbstvertrauen zurück, konnten vor dem Halbzeitpfiff den Anschlusstreffer erzielen und bekamen vorher Chancen durch Gökay und Przybylko, der nur den Pfosten traf. Und auch Julian Schmahl musste sich das eine oder andere Mal strecken.
Die Bielefelder Aufholjagd begann aber erst im zweiten Durchgang. Zunächst machte Markus Kaya das 4:1 per Foulelfmeter, weil Keeper Schmidt im eigenen Strafraum Janas zu Fall brachte.
Die stärkste Phase der Gäste waren die letzten zehn Minuten. In der 79. Minute verkürzten diese auf 4:2 und eine Minute darauf fiel das 4:3. Aus dem einst sicher geglaubten Sieg wurde für die SSVg schnell eine Zitterpartie. Schließlich machte Marcel Appiah über einen Konter in der Nachspielzeit das vierte Tor für die Bielefelder. „Als Spitzenmannschaft darf man diesen Vorsprung nicht aus der Hand geben. Dafür können wir uns jetzt in den Hintern beißen“, so SSVg-Coach Lars Leese.
Ärgerlich sind auch die drei Verletzungen. Gebauer und Nigbur fehlten von vornherein und Niklas Schweer konnte aufgrund eines grippalen Infekts nicht mitwirken. Dennoch belegt die SSVg weiterhin den dritten Tabellenplatz in der NRW-Liga.
Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 11. Dezember, im Stadion Sonnenblume gegen Westfalia Herne statt. Anstoß ist um 14.30 Uhr.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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