Die „Affenschaukel“ soll zum Erfolg führen

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In der Sporthalle des Immanuel-Kant-Gymnasiums (IKG) geht es am heutigen Samstag sportlich zu, denn im Auftrag des „American Football & Cheerleading Verbandes NRW“ richtet das Heiligenhauser Gymnasium die Landesmeisterschaften im Schulflagfootball aus.
Die acht besten Schulteams aus ganz Nordrhein-Westfalen werden dabei um den Titel des Landesmeisters kämpfen. Durch ihren Erfolg in den Vorrundenturnieren und den sogenannten Play Offs haben sich auch die Kant-Fighters, eine gemischte Mannschaft, bestehend aus Sieben- und Achtklässlern des IKG, qualifiziert.
„Flagfootball ist die kontaktfreie Variante des American Footballs“, erklärt Yvonne Fernbacher, Englisch- und Erdkundelehrerin, die zweimal wöchentlich mit den Schülern trainiert. Unterstützt wird sie dabei von den Sportlehrern Daniel Schiller und Daniel Stampnik. In einer großen Sporthalle treten zwei Mannschaften hierbei gegeneinander an. „Ein Team steht mit fünf Spielern auf dem Feld.“ Ziel ist, mit dem Football die verschiedenen Zonen (Yards) zu überwinden und es im besten Fall bis in die gegnerische Endzone zu schaffen (Touchdown). „Für einen Touchdown gibt es sechs Punkte“, erklärt Fernbacher. „Man kann aber auch Zusatzpunkte sammeln“, erläutert sie weiter.
„Der entscheidende Unterschied zwischen Flagfootball und dem American Football ist, dass es beim Flagfootball keinen Körperkontakt gibt“, erklärt Sportlehrer Daniel Schiller. Denn während ein Spielzug im normalen Football durch Körperkontakt, das sogenannte Tackling, gestoppt wird, wird der ballführende Spieler beim Flagfootball aufgehalten, indem man ihm ein Fähnchen (Flag) aus dem Gürtel zieht. Ansonsten seien die Regeln nahezu die selben.
Für das heutige Turnier haben sich die Kant-Fighters gut vorbereitet. „Wir haben zwar einzelne Trickspielzüge einstudiert“, so Fernbacher. „Eigentlich spielen wir aber eher situationsabhängig.“ Vom Spielfeldrand aus würde man oft die Anweisungen spontan zurufen. Dabei fallen Begriffe wie Quarterback (Kapitän des Angriffs), Offense (Angriff) und Defense (Verteidigung), oder aber auch „Zwei Affen“ oder „Affenschaukel“, wie zwei der geheimen Spielzüge der Heiligenhauser Spieler heißen.
Seit rund einem Jahr besteht die gemischte Mannschaft, der zehn Schüler angehören. „Der Teamgeist ist uns besonders wichtig“, sind sie sich einig. „Bei den gemischten Mannschaften ist es Pflicht, dass mindestens immer ein Mädchen auf dem Feld steht“, so Schiller. Für die Heiligenhauser Mannschaft stellt das kein Problem dar, denn gerade die Mädchen der Schule haben großes Interesse an dem Sport. So gebe es neben der gemischten Mannschaft auch eine reine Mädchenmanschaft, erklärt die Lehrerin. Die sei in den Vorrundenspielen aber schon ausgeschieden.
Der Start (Kick-Off) des heutigen Turniers war bereits um 9.30 Uhr. Runde um Runde kämpfen sich nun die acht Mannschaften bis zum Endspiel, das gegen 14 oder 15 Uhr ausgetragen wird. „Der NRW-Meister qualifiziert sich für die Deutsche Meisterschaft“, so Fernbacher.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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