Mit dem Chip im Ball und Tor oder vielen Kameras rund herum - geht es 2014 zur WM nach Brasilien. FIFA gibt Freigabe für technische Hilfsmittel zur Anerkennung eines Tor!

Beim Spiel Ukraine - England wurde ein klares Tor der Ukrainer nicht anerkannt, trotz Torlinienrichter. Jetzt hält die Technik, Einzug im Fußball
  • Beim Spiel Ukraine - England wurde ein klares Tor der Ukrainer nicht anerkannt, trotz Torlinienrichter. Jetzt hält die Technik, Einzug im Fußball
  • hochgeladen von Hans-Walter Ortmann

Die Europameisterschaft ist gerade zu Ende gegangen, da tagte heute das FIFA-Regelkomitee IFAB und gab in Zürich grünes Licht für die Einführung technischer Systeme, die dem Schiedsrichter anzeigen, ob der Ball die Torlinie überschritten hat oder nicht.

Wer erinnert sich nicht noch an das nicht anerkannte Tor der Ukraine im Spiel gegen England, obwohl es dort im Spiel, Torlinienrichter gab und der aber dennoch, trotz kürzesten Abstand zum Tor, diesen Ball nicht über der Linie gesehen hatte. Das menschliche Auge kann eben diesen Bruchteil von Sekunden, wenn ein Ball mit hoher Geschwindigkeit die Linie kurz überschreitet nicht wahrnehmen.

Daher wurde die Entscheidung des FIFA Gremiums auch heute Abend einstimmig gefasst. Eingesetzt werden sollen entweder der Chip im Ball und Tor, das sogenannte GoalRef-System, oder aber das im Tennis bereits erprobte Hawk-Eye, eine Torkamera, welche die Torlinie permanent aus verschiedenen Winkeln überwacht.

Eprobt werden wird das ganze zum ersten mal bei der Club WM im Dezember in Japan, später dann beim Confederations Cup 2013 und schließlich bei der WM 2014 in Brasilien. Genehmigt wurde auch der weitere Einsatz von Torrichtern. Jeder Veranstalter soll selbst entscheiden können, ob Torrichter eingesetzt werden. Die infrage kommenden technischen Systeme müssen noch vom Weltverband zertifiziert werden.

Nun nach ewigen Jahren der Diskussionen um eine solche technische "Revolution" im Fußball, haben sich die fairen Sportgedanken durchgestzt. Was im Eishockeysport und Tennissport, schon eine ganze Weile gut funktioniert, sollte auch im Fußballsport vernünftig eingesetzt werden. Daher ziehe ich meinen Hut, dass sich die Herren im technischen Gremium der FIFA endlich bewogen fühlten, diese Techniken auch für den Fußballsport freizugeben. Gratulation.

"Wembley und Ukraine" Fehlentscheidungen bleiben uns damit erspart!

Autor:

Hans-Walter Ortmann aus Velbert

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