Tennis im Netzballverein
NBV-Damen mit 8:1 Kantersieg bei Bayer Wuppertal in der Niederrheinliga

Eine herausragende Leistung zeigten die ersten Damen des Netzballvereins in der Niederrheinliga bei ihrem Auftaktspiel gegen Bayer Wuppertal. Die Mannschaft freute sich verdient über ihren 8:1-Sieg: Von links nach rechts:  Isabel Heupgen, Miriam Jeuck, Cindy Burger, Anna Schubries, Ana Sovilj und Lauren Wagenaar.
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  • Eine herausragende Leistung zeigten die ersten Damen des Netzballvereins in der Niederrheinliga bei ihrem Auftaktspiel gegen Bayer Wuppertal. Die Mannschaft freute sich verdient über ihren 8:1-Sieg: Von links nach rechts: Isabel Heupgen, Miriam Jeuck, Cindy Burger, Anna Schubries, Ana Sovilj und Lauren Wagenaar.
  • Foto: Ihlo (Netzballverein Velbert)
  • hochgeladen von Katja Ihlo

Velbert, 14. Mai 2021. Die ersten Damen des Netzballvereins haben einen Traumstart in ihrer dritten Niederrheinliga-Saison hingelegt. Ohne ihre spanische Nummer eins, Marina Bassols Ribera, die zur Zeit erfolgreich von Turnier zu Turnier eilt, gingen die Netzballerinnen bei Bayer Wuppertal an den Start. Den Spitzenplatz und auch die einzige ausländische NBV-Verstärkung nahm dafür die Niederländerin Cindy Burger ein, die bereits seit vielen Jahren für den NBV aufschlägt.

Im Top-Duell lieferte sich Burger ein hochklassiges Einzel mit ihrer Landsfrau Romana Huigen-Janshen. Für Cindy Burger war es das erste richtige Match seit September letzten Jahres. Sie hatte eine mehrmonatige Pause einlegen müssen: Zuerst war sie an Corona erkrankt und dann hatte sie noch einen Fingerbruch erlitten. Dennoch zeigte sich Burger in Topform und gewann mit 6:2, 6:4. Nach ihrem Sieg erzählte die 28-jährige ihren beeindruckten Teamkolleginnen so ganz nebenbei, dass sie gegen drei der vier der diesjährigen French Open-Halbfinalistinnen bereits gewonnen hatte, unter anderem gegen die aktuelle Grand Slam Siegerin aus Paris, Barbora Krejikova. Bei einem ITF Turnier 2016 in Italien, konnte die Netzballerin die Tschechin im Viertelfinale mit 6:1, 6:1 besiegen.

Eine herausragende Leistung zeigte auch Isabel Heupgen an Position zwei: Sie musste gegen Ana-Lena Toto antreten, gegen die sie bisher noch nie gewonnen hatte. Nun zahlte sich aber aus, dass Heupgen in den vergangenen Monaten sehr viel trainiert hatte. Auch im Winter durfte sie trotz Lockdowns aufgrund einer Ausnahmegenehmigung in der Halle spielen. Heupgen überzeugte auf ganzer Linie und ließ ihrer Kontrahentin bei einem 6:2, 6:0 Sieg keine Chance. „Alles lief glatt, ich war sehr zufrieden mit meinem Spiel“, freute sich Heupgen nach dem Match.

Top motiviert ging auch Mannschaftsführerin Lauren Wagenaar in ihr Match: „Im Vorfeld des Medenspiels war im Team wegen der langen Pause auch ein ganz kleines bisschen Unsicherheit zu spüren“, aber die Vorfreude endlich wieder ein richtiges Match bestreiten zu dürfen, hat bei weitem überwogen“, verrät Wagenaar, die seit ihrer frühesten Kindheit für den NBV aufschlägt. Mit viel Energie gewann sie souverän mit 6:2, 6:0.

Die übrigen Netzballerinnen überzeugten ebenfalls: Anna Schubries gewann mit 7:5, 6:4, Ana Sovilj mit 6:3, 7:6 und Miriam Jeuck mit 6:4, 6:3.

Nach der 6:0 Führung aus den Einzeln, konnten Burger mit Schubries mit 6:0, 6:3 und Sovilj mit Jeuck mit 7;5, 6:4 zwei weitere Punkte einfahren. Nur Heupgen und Wagenaar hatten im zweiten Doppel mit 2:6, 6:7 das Nachsehen gegen die starke niederländische Nummer eins und ihre schwedische Doppel-Partnerin.

Bei dem 8:1 Kantersieg konnten die Netzballerinnen viel Selbstbewusstsein tanken, nun müssen sie sich aber auf eine harte Heimpartie gegen den TC Bredeney einstellen, der ebenfalls seine erste Begegnung gegen TC Rheinstadion mit 6:3 für sich entscheiden konnte. Los geht es am Samstag, dem 19. Juni, bereits um 13 Uhr am Kostenberg.

Ohne die frühere NBV-Nummer eins Tom Schönenberg und den langjährigen Netzballer Tom Tillger, - beide Spieler wechselten zu Bundesligisten - traten die ersten NBV-Herren beim Oberhausener THC in der Niederrheinliga an. Den vier niederländischen Verstärkungen der Oberhausener, hatten die Netzballer aber viel Kampfgeist und ihre Geheimwaffe, den NBV-Chef-Trainer und 20-fachen Deutschen Meister, Mark Joachim entgegenzusetzen.

Joachim setzte sich dann auch an Position drei in einem harten Match nach langem Kampf und vier abgewehrten Matchbällen mit 7:5, 1:6 und 11:9 im Match Tie Break durch.

Auch NBV-Urgestein Oliver Bodenröder gelang der Sieg im Match Tie Break mit 6:4, 0:6 und 10:8. Als einziger Niederländer im NBV Team, spielte Tim van den Dijssel an Position vier und gewann mit 6:3, 0:6 und 10:8 ebenfalls im Match Tie Break.

Ganz knapp verfehlte Fyn Franke an Position zwei einen weiteren Siegpunkt beim 6:7, 6:2 und 9:11.
An Position eins unterlag der 20-jährige Netzballer Louis Kaun dem stark aufspielenden Niederländer Guy Den Heijer mit 2:6, 0:6. Und auch Nick Franke verlor mit 0:6, 2:6.

Nach dem 3:3 Gleichstand aus den Einzeln, kämpften die Netzballer weiter um jeden Punkt, mussten sich aber den gerade im Doppel den sehr starken Niederländern geschlagen geben. Sehr eng wurde es im ersten Doppel, bei dem Joachim und Fyn Franke nur knapp mit 3:6, 6:0 und 8:10 im Match Tie Break verloren. Kaun und Bodenröder unterlagen mit 2:6, 6:7 und van den Dijssel mit Nick Franke mit 3:6, 1:6.

„Wir haben uns insgesamt sehr gut geschlagen und hatten immer unsere Chancen“, resümiert Mark Joachim nach der 3:6-Niederlage. „Wir freuen uns auf jeden Fall auf die nächsten Partien.“
Als nächster Gegner der ersten Herren wartet auswärts TC Ohligs am 19. Juni.

Eine ganz neu formierte Mannschaft schickte der NBV mit den Damen 40 ins Rennen: In der Bezirksklasse B traten die Spielerinnen zuhause zum Lokalderby gegen den Postsportverein Velbert an. „Die Mannschaft setzt sich aus teilweise erfahreneren Spielerinnen und einigen, die ihr erstes Medenspiel bestritten und noch nicht lange Tennis spielen zusammen“, erklärt Mannschaftsführerin Diana Eick. Sie selbst konnte sich an Position eins mit 6:2, 6:1 durchsetzen. Dahinter gewannen Claudia Schardt (6:1, 6:1), Petra Groß (6:1, 6:1) und Silke Pöppelmann (6:4, 3:6, 10:6) ebenfalls ihre Einzel zur 4:2-Führung. Claudia Schardt und Petra Groß gewannen dann im ersten Doppel ebenso wie Diana Eick und Silke Pöppelmann mit 6:3, 6:4 zum 6:3-Gesamtsieg. „Es hat allen Beteiligten riesigen Spaß gemacht und ein Sieg sorgt natürlich für zusätzliche Motivation“, freut sich Diana Eick.

Nicht neu formiert, aber eine Altersklasse nach oben geklettert sind die Herren 50. In der zweiten Verbandsliga konnten sie sich gleich bei ihrem Auftaktspiel gegen Grün Weiß Langenfeld mit 7:2 durchsetzen. Die Punkte lieferten Jens Breitgraf mit 6:1, 6:2, Mark Höhfeld mit 6:2, 6:1, Mike Kessels mit 6:2, 6:3, Axel Pickshaus mit 6:3, 6:1 in den Einzeln und Frank Wagenaar mit Breitgraf mit 6:1, 6:1 und Höhfeld mit Pickshaus mit 6:1, 6:2 sowie Mike Kessels mit Oliver Franke mit 6:4, 6:1.

Auch für die Jugend-Mannschaften war es ein erfolgreiches Medenspiel-Wochenende: Ganz glatt mit 6:0 gewannen die U18 Mädchen in der Bezirksliga gegen den Barmer TC. Hier gewannen Rania Mechbal, Sunny Ihlo, Johanna Mölders und Liv Ihlo jeweils ihr Einzel und ihre Doppel.

Mit 5:1 sorgten die U18 Mädchen in der Bezirksklasse A ebenfalls für einen hohen Heimsieg gegen den Leichlinger TV. Die Punkte in den Einzeln erkämpften Larissa Kunde, Lynn Guska und Anna Louisa Hoppe sowie Michelle Schendzielorz mit Lynn Guska und Sophie Graf mit Lara Schomaker in den Doppeln.

Weitere Ergebnisse:

Herren 30, BK A: TC Küllenhahn - NBV: 1:8
Jungen U15, BL: GW Langenfeld - NBV: 5:1
Jungen U18, BL: NBV - Wiescheider TC: 2:4
Jungen U 15, BK C: TSG Solingen - NBV: 3:3

Autor:

Katja Ihlo aus Velbert

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