Letzter Auftritt vor der Winterpause
SC Velbert zum Siegen verdammt

So entspannt kann das SC-Trainerduo, bestehend aus Patrick Knieps (l.) und seinem Co-Trainer Andre Adomat, schon länger nicht mehr gucken. Der Klub ist im Abstiegskampf zum Siegen verdammt.
  • So entspannt kann das SC-Trainerduo, bestehend aus Patrick Knieps (l.) und seinem Co-Trainer Andre Adomat, schon länger nicht mehr gucken. Der Klub ist im Abstiegskampf zum Siegen verdammt.
  • Foto: Menke
  • hochgeladen von Christian Schaffeld

Der SC Velbert geht als der große Verlierer der letzten Wochen in der Fußball-Oberliga hervor. Null Punkte und ein Torverhältnis von 0:7 ist alleine die Bilanz aus den vergangenen beiden Spielen - und das waren ausgerechnet die Stadt-Derbys gegen den TVD und die SSVg.

Für Letztere läuft es seit dem Trainerwechsel von Alexander Voigt zu Marcus John nach Maß. Nicht nur, dass alle drei Stadtderbys gewonnen wurden, und der Klub den MSV Duisburg sensationell mit 2:0 im Niederrheinpokal ausschaltete, auch der Anschluss zur Spitzengruppe wurde wieder hergestellt.
Nachdem die Mannschaft am vergangenen Wochenende mit einem 4:0-Kantersieg über den SC die Vormachtstellung in Velbert eindrucksvoll untermauerte, wartet am morgigen Samstag, ab 14 Uhr, der 1. FC Bocholt.

Spitzenspiel an der Poststraße

Damit kommt es an der Poststraße zu einem absoluten Spitzenspiel. Bocholt rangiert mit 33 Punkten auf dem dritten, die SSVg mit 30 Punkten auf dem fünften Platz. Ein Heimsieg würde den Velbertern gleich doppelt helfen. Zum einen würde der Klub mit den Bocholtern in Sachen Punkten gleichziehen, zum anderen wäre es ein versöhnlicher Jahresabschluss in einer Hinrunde mit vielen Höhen und Tiefen.

Für den TVD zählt nur der Klassenerhalt

Für die Aufsteiger vom TVD dagegen zählt nur der Klassenerhalt. Noch hat die von Hüzeyfe Dogan trainierte Mannschaft mit acht Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ein komfortables Polster, allerdings sollte sich die Truppe nicht zu sehr auf die anderen Teams verlassen. Das kann in der so ausgeglichenen Oberliga schnell nach hinten losgehen. Daher wäre ein Sieg im Heimspiel gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen (Morgen, 16 Uhr) auch für die Köpfe wichtig. ETB-Trainer Ralf vom Dorp dürfte da jedoch etwas gegen haben. Der 57 Jährige wird mit den Essenern zum einen im gesicherten Mittelfeld überwintern und nicht in die Abstiegszone rutschen wollen, zum anderen aber auch seinem Ex-Klub SC Velbert in puncto Klassenerhalt unter die Arme greifen wollen.

Ex-SC-Trainer kann Schützenhilfe leisten

Elf Jahre stand er an der Seitenlinie des SC Velbert und führte den Verein so von der Bezirks- bis in die Oberliga. In dieser Zeit entwickelte er sich dort zu einer Art Institution. Im Sommer trennten sich dann die Wege.
Sein Ex-Klub steht jetzt eben diese acht Punkte hinter dem TVD und ist quasi zum Siegen verdammt. Wenn der SC am Sonntag ab 15 Uhr bei den Sportfreunden Niederwenigern zu Gast ist, gehen die Gastgeber mit einem Punkt aus 18 Spielen in die Partie. Diesen holten die Essener am ersten Spieltag beim 1:1 gegen TuRu Düsseldorf. Danach folgten 17 Niederlagen in Folge. Doch wer jetzt denkt, dass die Mannschaft Fallobst ist, der irrt sich gewaltig.

Gegen TuRu lange mitgehalten

Am vergangenen Wochenende bot die Mannschaft dem Tabellensiebten TuRu über weite Strecken Paroli und verlor denkbar knapp mit 0:1. Dass die Partie auch anders hätte ausgehen können zeigt die Tatsache, dass Timm Esser in der 27. Minute einen Elfmeter in die Wolken setzte. Trotzdem gilt: Will der Sportclub die Liga halten, ist ein Sieg in Niederwenigern Plicht.

Autor:

Christian Schaffeld aus Oberhausen

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