Wahnsinns-Spiel vor heimischen Publikum

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Das Spiel zwischen der SSVg Velbert und Westfalia Rhynern am 29. Spieltag der NRW-Liga hatte ihren Höhepunkt in der zweiten Hälfte. Innerhalb einer Viertelstunde musste die Leese-Elf drei Tore zum Ausgleich hinnehmen.
Nicht immer sind drei Tore Vorsprung von großer Bedeutung. Das musste jetzt auch das NRW-Liga Team der SSVg Velbert  am eigenen Leib spüren. In der ersten Hälfte der Partie begannen die Hausherren schon in der dritten Minute ordentlich Druck aufzubauen: Der Freistoß von Kapitän Markus Kaya knallte an die Unterkante der Latte.
Ein weiterer Freistoß des Kapitäns zwang später Westfalia-Keeper Dennis Wegner zu einer Glanzparade. Zwar spielten die Gäste aus Rhynern in blau die erste Viertelstunde gut mit und kamen ebenfalls zu einer aussichtsreichen Möglichkeit, doch das Ruder übernahm die SSVg.
Nach 28 Minuten folgte die verdiente Führung, eingeleitet über einen Freistoß, der passgenau zu Niklas Schweer in den gegnerischen Strafraum flog und eingenetzt wurde. Nur eine Minute später wurde Stürmer Marko Onucka im Sechzehner gelegt. Den folgenden Elfter verwandelte Markus Kaya sicher.
In der 42. Spielminute durfte dann auch Marko Onucka sich selbst in die Schützenliste eintragen. Die Flanke von Erhan Zent köpfte er gekonnt in die Maschen. Zuvor scheiterte der Ex-Herner mehrere Male vor dem Tor Rhynerns.
Nach dem Seitenwechsel gelang dem Gäste-Trainer Björn Mehnert eine taktische Meisterleistung, die in ihrem Plan voll und ganz aufging. Der Ex-Profi mit drei Bundesligaeinsätzen brachte gleich drei neue Spieler in die Partie. Nach nur einer Viertelstunde schossen die Westfalen drei Tore, darunter zwei Elfmeter und hatten damit die 0:3-Rücklage ausgeglichen.
Was folgte, war nun ein zittern auf Seiten der SSVg Velbert, die sich wohl mit drei Toren Vorsprung zu sicher gefühlt hatte. Auf der anderen Seite hatte aber auch Velbert in der zweiten Halbzeit wenige Möglichkeiten, erneut die Führung zu gewinnen. Die größte Chance nach dem unglaublichen Ausgleich der Gäste hatte Sebastian Janas: Die Nummer 20 schaffte es nicht Torwart Wegner zu umspielen, als der Stürmer frei auf das Tor zulief.
Ein Freistoß in der 74. Spielminute brachte die Heimmannschaft aber wieder auf Kurs. Mit viel Gefühl plazierte Markus Kaya den ruhenden Ball aus gut 20 Metern Entfernung in das gegnerische Tor.
Wenige Sekunden später kam der gerade erst eingewechselte Björn Grallert mit Samet Akyüz aneinander. Es bildete sich ein Rudel um den Unparteiischen, der aber gleich darauf drei Gelbe Karten verteilte. Darunter auch Samet Akyüz, der schon gelb-belastet war. Westfalia Rhynern musste also in den letzten 15 Minuten zu zehnt spielen. Nach einigen wenigen Chancen auf beiden Seiten, die aber zu harmlos waren endete die Schlussphase.
Ein wichtiger Sieg, um oben dran zu bleiben. Beide Trainer waren sich einig: es war ein gutes Spiel. Das nächste Heimspiel der SSVg folgt in Kürze, es findet am Freitag, 11. Mai, statt. Darüberhinaus kommt es erneut zu einem Spitzenspiel in der NRW-Liga, dann empfängt die SSVg den Konkurrenten aus Duisburg. Anpfiff ist um 19 Uhr.

Autor:

Lokalkompass Niederberg aus Velbert

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