Auf die richtige Karte gesetzt

Die engagierten Mitglieder der Schülerfirma „C.A.R.D.S“ können stolz auf ihr Produkt sein. Ein Jahr lang führten sie im Rahmen des Projekts „JUNIOR“ ihr kleines Unternehmen.
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  • Die engagierten Mitglieder der Schülerfirma „C.A.R.D.S“ können stolz auf ihr Produkt sein. Ein Jahr lang führten sie im Rahmen des Projekts „JUNIOR“ ihr kleines Unternehmen.
  • Foto: Erich Dorau
  • hochgeladen von Maren Menke

Ein Jahr lag konnten sich 14 Oberstufenschüler der Jahrgänge elf und 13 des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Heiligenhaus als Unternehmer üben. Im Rahmen des bundesweiten Schülerprojektes „JUNIOR“ gründeten sie die Firma „C.A.R.D.S“, die, wie es der Name schon erahnen lässt, Spielkarten produzierte und vermarktete. Ziel des Projektes ist, die Schüler über die Gründung, den Aufbau und die Arbeit eines Unternehmens zu informieren. Unterstützt wurden sie bei dieser schwierigen Aufgabe durch den Oberstudienrat und Sozialwissenschaftslehrer Dirk Wirtz, der von der guten Arbeit seiner Schützlinge begeistert ist.
Die Produktentwicklung, die Vermarktung, Kundengespräche und Kostenvoranschläge sowie auch die Buchführung und ein Marketingkonzept - all diese Aufgaben und noch viele weitere mussten die Schüler der Schülerfirma „C.A.R.D.S“ bewältigen. I „Wir mussten uns dabei um alles selber kümmern“, so Tom Hühne, der mit Michael Jacob und Carolin Oetzbach den Vorstand der Schülerfirma bildete. „Als Startkapital haben wir 900 Euro bekommen.“ Um dieses Kapital zunächst zu verfielfachen, verkauften die „Neuunternehmer“ Anteilsscheine an verschiedene Personen. „Erster Anteilseigner war Bürgermeister Dr. Jan Heinisch“, berichtet Hühne.
Die Elfer und Zwölfer entschieden sich schnell für Spielkarten als Produkt. Das besondere daran: Anstelle der üblichen Bildkarten (Dame, Bube, König) sind Karikaturen einiger Lehrer des IKGs zu sehen. Zudem produzierten sie für das Unternehmen Unifrax ein Kartenspiel zur Unternehmenswerbung, das mit den vier Produktgruppen der Firma verziert ist. „Außerdem haben wir zwei Pokerabende, an denen Lehrer und Schüler sowie weitere Interessierte teilnehmen konnten, veranstaltet“, so Melina Tappert.
Insgesamt 50 Stunden Arbeit musste jeder der Schüler in die Firma stecken, um nun am Ende des Projekts mit einem entsprechenden Zertifikat ausgezeichnet zu werden. Doch wie im echten Leben scheint auch eine Schülerfirma nicht ohne Überstunden auszukommen.
„Im Mai waren wir dann beim Landeswettbewerb, bei dem alle 37 Schulen aus NRW ihre Unternehmen an einem Stand sowie mit einer Präsentation vorstellten“, erzählt Dirk Wirtz, Oberstudienrat und Sozialwissenschaftslehrer am IKG, der die Schüler unterstützte. „Hier wurden durch eine Fachjury die besten zehn Unternehmen ermittelt, zu denen auch wir gehörten.“
Die Spielkarten sind inzwischen alle an Lehrer, Schüler und Eltern verkauft und auch das Werbeprodukt für den Auftraggeber ist fertig gestellt. Es folgte die abschließende Hauptversammlung, an der den Anteilseignern ihre Dividende ausgezahlt wurde und nach der das Unternehmen „C.A.R.D.S“ nach einem Jahr aufgelöst wurde. Nun muss nur noch die Gewinnsumme errechnet werden. „Ein Teil des Geldes wird an das Hundertwasserhaus Essen gespendet“, so Hühne.

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