Betrunken am Steuer, verunfallt, geflüchtet und unbelehrbar





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  • hochgeladen von Maren Menke

Ein 43-jähriger Autofahrer saß in Velbert betrunken am Steuer und flüchtete nach einem Unfall. Dennoch zeigte er sich, wie die Polizei mitteilt, auch nach der Einleitung eines Strafverfahrens als unbelehrbar.

Am nächtlich frühen Donnerstagmorgen, gegen 2.15 Uhr, bemerkte eine Streifenwagenbesatzung der Velberter Polizei auf dem Flandersbacher Weg in Velbert einen schwarzen, an der Fahrerseite erkennbar unfallbeschädigten Opel Vectra mit Essener Kennzeichen. Der 43-jährige Fahrer hatte den Wagen an den Fahrbahnrand gelenkt und saß bei laufendem Motor und eingeschalteter Beleuchtung am Steuer des Opels, als er von den Beamten angesprochen und kontrolliert wurde.

Alkoholtest ergab einen Wert von annähernd 1,2 Promille

Dabei stellte sich zunächst heraus, dass der Kraftfahrer deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein deshalb durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von annähernd 1,2 Promille (0,59 mg/l). Weiterhin stellte sich heraus, dass der Vectra-Fahrer nur wenige Minuten zuvor auf der A44, aus Richtung Essen kommend, die Kontrolle über seinen Wagen verloren hatte und mit dem Opel gegen eine Leitplanke gefahren war. Hierbei war an seinem Fahrzeug und an der Leitplanke Sachschaden von mehreren tausend Euro entstanden. Trotzdem hatte der 43-Jährige seine Fahrt bis zum Flandersbacher Weg in Velbert fortgesetzt.

Die Velberter Polizei leitete Strafverfahren wegen Trunkenheitsfahrt, Verkehrsgefährdung und Verkehrsunfallflucht gegen den Beschuldigten ein. Zur Beweisführung wurde die ärztliche Entnahme von zwei Blutproben angeordnet und durchgeführt. Den Führerschein des Beschuldigten stellte die Polizei sicher. Gleichzeitig wurde dem 43-Jährigen jedes weitere Führen von führerscheinpflichtigen Kraftfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr ausdrücklich und bis auf weiteres untersagt, bevor er die Polizeiwache an der Nedderstraße gegen 3.50 Uhr verlassen durfte, um seine weiteren Wege als Fußgänger zurückzulegen.

Eine Stunde später wieder angehalten und kontrolliert

Doch nur eine Stunde später fiel der unfallbeschädigte Opel Vectra aus Essen auf, als er von dem 43-jährigen Beschuldigten erneut in Richtung Wülfrath gefahren und im Bereich Thekbusch wieder angehalten und kontrolliert werden konnte. Ein aktueller Alkoholtest ergab ein nahezu unverändertes Ergebnis zur ersten Kontrolle. Der Beschuldigte hatte die polizeiliche Belehrung zum aktuellen Fahrverbot nach eigenen Angaben zwar verstanden, jedoch keine andere Möglichkeit gesehen, zu seinem Arbeitsplatz in einer Nachbarstadt zu gelangen. Die Velberter Polizei leitete ein weiteres Strafverfahren gegen den unbelehrbaren Beschuldigten ein. Diesmal stellten die Beamten die Fahrzeugschlüssel des Opels sicher, um weitere Fahrten des Esseners zu verhindern.

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