„Respekt“ wird am NEG groß geschrieben - Neue Arbeitsgruppe will den Umgang miteinander verbessern

Setzen sich für ein besseres Miteinander ein: Schülersprecher Nico Schmidt, Schulleiter Werner Schuhmacher-Conrad und Lehrer Alexander Reis. Foto: Dabitsch
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Grundlose Beleidigungen oder Mobbing sind nichts fürs Nikolaus-Ehlen-Gymnasium in Velbert: Die Arbeitsgruppe „Respekt“ will die Atmosphäre zwischen den Schülern verbessern.

Es gibt bereits einige konkrete Maßnahmen. Etwa, dass vorhandene Konzepte wie die Streitschlichtung, das Anti-Mobbing-Konzept oder die Vertrauensschüler sich an die Schülerschaft annähern und dadurch eine noch größere Akzeptanz erfahren. „So überlegen wir, die Streitschlichter in die Pausenaufsicht einzubeziehen“, erklärt Schulleiter Werner Schuhmacher-Conrad.

Und Schülersprecher Nico Schmidt ergänzt: „Das schafft Begegnungen. Die streben wir an, denn wenn man jemanden vom Sehen her kennt, fällt es leichter, ihn anzusprechen und respektvoll zu behandeln.“ Auch über Projektwochen und sportliche Wettkämpfe, die jahrgangsübergreifend durchgeführt werden, sollen solche Begegnungen zustande kommen.

„Es geht um Themen wie Höflichkeit, Mobbing und den Umgang miteinander in der Schulgemeinschaft“, sagt Lehrer Alexander Reis, der sicher ist, dass viele Schüler die Fähigkeiten besitzen, einen respektvollen Umgang durchzusetzen. „Wir Lehrer kriegen erst sehr spät mit, wenn es Probleme in einer Klasse gibt. Dann sind die Fronten meist schon so verhärtet, dass man nicht mehr viel ausrichten kann.“

Der Pädagoge erhofft sich, durch das Einbringen des Themas Respekt in den Schulalltag die Schüler zu sensibilisieren. So wird „Soziales Lernen“ bereits mit einer Wochenstunde in den Klassen fünf unterrichtet, soll künftig aber auch auf Klasse sechs ausgeweitet werden. „Wir wollen die vorhandenen Kompetenzen der Schüler stärken und erreichen, dass sie hinhören und ihre Antennen aufrichten“, so Reis weiter. Und da das nicht nur die jüngeren Schüler betrifft, ist außerdem ein Tutorensystem für die Oberstufe angedacht. „Jeder Schüler kann sich einen Lehrer als Tutor aussuchen, der dann als Ansprechpartner fungiert“, sagt Schmidt. Dafür wirbt die Arbeitsgruppe gerade im Kollegium.

Um zu unterstreichen, wie ernst das Thema Respekt am NEG genommen wird, kündigt Schuhmacher-Conrad auch eine Erneuerung des Schulprogramms im kommenden Schuljahr an.

Autor:

Miriam Dabitsch aus Velbert

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