Vorlesewettbewerb: Alle hörten gebannt zu - Julian Nitz wurde Sieger

Aus jeder der 15 Grundschulen in der Stadt nahm ein Viertklässler an dem Vorlesewettbewerb teil, sie wurden im Vorfeld als beste Leser ermittelt und stellten sich in der Zentralbibliothek dem kritischen Urteil der Jury.
  • Aus jeder der 15 Grundschulen in der Stadt nahm ein Viertklässler an dem Vorlesewettbewerb teil, sie wurden im Vorfeld als beste Leser ermittelt und stellten sich in der Zentralbibliothek dem kritischen Urteil der Jury.
  • hochgeladen von Maren Menke

Vorlesewettbewerb der Velberter Grundschulen in der Zentralbibliothek

Viele Grundschüler aus Velbert steckten am Mittwoch ihre Nasen in die Bücher, eigentlich nichts ungewöhnliches. Nur schauten ihnen dieses Mal zahlreiche Eltern und Geschwister dabei zu, genauso wie weitere Interessierte. Und auch eine Jury lauschte ganz genau, gelesen wurde nämlich laut.
Denn in der Zentralbibliothek an der Oststraße 20 fand wieder der diesjährige Vorlesewettbewerb der Velberter Grundschulen statt. 15 Jungen und Mädchen der vierten Klassen - jeweils die besten Vorleser ihrer Schulen - lasen einen ihnen bekannten Text aus einem selbstgewählten Buch vor. Zuvor erläuterten sie kurz, worum es inhaltlich in ihren Geschichten geht und warum sie sich dafür entschieden.

Spannend, schön, lustig, zauberhaft - trotz ihres jungen Alters wussten die Kinder, ihre Zuhörer in den Bann zu ziehen. Den besten Eindruck hinterließ Julian Nitz. Der Viertklässler der Grundschule Birth belegte den ersten Platz, gefolgt von Cheyenne Lipinski der Städtisch-evangelischen Grundschule Neviges auf Platz zwei sowie Annalena Grün, Grundschule an der Sontumer Straße, auf Platz drei.

"Alle anderen Kinder waren auch wundervoll", so Christa Schreven, Schulleiterin der Sonnenschule in Neviges und Organisatorin des Wettbewerbs. "Daher konnten sich am Ende alle über ein Buch als Preis freuen." Die Siegerehrung nahm der stellvertretende Bürgermeister Emil Weise vor. Der war so begeistert und beeindruckt von der Lesekunst der Kinder, ihrem sicheren Auftreten, der Betonung und auch ihrem Mut, dass er sie alle spontan auf ein Eis einlud. Eine zuckersüße Belohnung, die gut ankam.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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