„Wettbewerb wird härter“ Sparda-Bank in Velbert mit solidem Wachstum in 2014 - Baufinanzierungen weiter gefragt

Das Jahr 2014 war anstrengend und schwierig wie nie“, stellt Michael Kirch, Filialleiter der Velberter Sparda-Bank, fest. Umso zufriedener ist er mit dem soliden Wachstum, das die Genossenschaftsbank im vergangenen Jahr verzeichnete.

So konnte die Velberter Filiale ein Plus an Kunden von fünf Prozent verzeichnen und auch das Geschäftsvolumen wuchs um zwei Millionen auf 110,6 Millionen Euro. Der Kreditbestand erhöhte sich um 2,4 Millionen Euro auf nahezu 65 Millionen Euro, lediglich die Kundeneinlagen lagen mit einem leichten Rückgang von 272.000 Euro auf 56 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.
„Für Sparer und Anleger war das vergangene Jahr enttäuschend“, wertet Kirch. Grund ist die historische Niedrigzinsphase. „Aber Strafzinsen werden wir niemals einführen“, ist sich der Filialleiter sicher. Er sieht, dass die nach dem Crash in Verruf geratenen Aktiengeschäfte wieder häufiger gefragt sind. Kein Wunder, sind sie eine der wenigen Möglichkeiten, im Anlagebereich akzeptable Renditen zu erzielen.
Weiterhin gefragt sind hingegen Baufinanzierungen. Grund ist auch hier das niedrige Zinsniveau, das viele zum Kauf eines Eigenheims reizt. „Aber hier schauen wir genau hin und raten nicht selten auch ab mit der Begründung: Heute können Sie sich das leisten. Wenn in zehn oder 15 Jahren die Zinsen gestiegen sind, schaffen Sie das nicht mehr“, erklärt Kirch. Dem gegenüber stehen Kreditzusagen in Höhe von mehr als zehn Millionen Euro in 2014, insgesamt wuchs das Volumen der Baufinanzierungen um 2,5 Millionen Euro auf 63 Millionen Euro. Allerdings bemerkt auch der Filialleiter, „dass das Immobilien-Angebot im Raum Niederberg enger wird, die Preise steigen“.
Weiter zurück gingen die Privatkredite, und zwar um 73.000 Euro auf 1,5 Millionen Euro. „Beim Privatkredit haben wir durchaus gute Konditionen. Aber der Wettbewerb mit Autobanken, Kreditkartenunternehmen und Online-Banken ist mittlerweile sehr hart“, begründet Kirch.
Dennoch blickt der Filialleiter optimistisch in die Zukunft. „Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile weiter zu steigern.“ Und auch ins Stadtleben will sich die Genossenschaftsbank wieder einbringen: Neben Sponsoring im Karneval unterstützt die Sparda-Bank wieder das Bobbycar-Rennen in Tönisheide und veranstaltet wieder die Sparda-Spenden-Wahl, an der sich Schulen anmelden können. Weitere Infos dazu im Netz auf www.spardaspendenwahl.de.

Autor:

Miriam Dabitsch aus Velbert

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