Bundesverdienstkreuz für Waltraud Triffterer aus Velbert
Gute Fee erfüllte über 200 Kinderwünsche

Für ihr jahrzehntelanges Engagement im sozialen Bereich wurde Waltraud Triffterer aus Velbert diese Woche mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Thomas Hendele durfte ihr den Orden und die Urkunde überreichen sowie Glückwünsche ausrichten, außerdem erläuterte der Landrat des Kreises Mettmann, warum Triffterer als "gute Fee" bezeichnet wird.
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  • Für ihr jahrzehntelanges Engagement im sozialen Bereich wurde Waltraud Triffterer aus Velbert diese Woche mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Thomas Hendele durfte ihr den Orden und die Urkunde überreichen sowie Glückwünsche ausrichten, außerdem erläuterte der Landrat des Kreises Mettmann, warum Triffterer als "gute Fee" bezeichnet wird.
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Landrat Thomas Hendele hat Waltraud Triffterer aus Velbert am Donnerstag das Bundesverdienstkreuz übergeben und ihr jahrzehntelanges Engagement im sozialen Bereich gewürdigt.

"Frau Triffterer kann zwar nicht zaubern, doch sie ist wie eine gute Fee, die Wünsche wahr werden lässt", erläuterte der Landrat des Kreises Mettmann. Denn seit 27 Jahren nimmt sich die Velberterin Kindern an, die schwer krank sind oder eine Behinderung haben. "Es müsste viel mehr Leute geben, die sich ein Beispiel daran nehmen", so Hendele, der betonte, dass das Bundesverdienstkreuz nicht für berufliche Erfolge, sondern nur für überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement verliehen wird.

Aus Dankbarkeit für ihr persönliches Glück

Obwohl sie als zweifache Mutter und Geschäftsführerin im Betrieb ihres Mannes eigentlich bereits gut ausgelastet war, entschied sich die gelernte Bürokauffrau im Jahr 1993 dazu, sich im Verein "Wunschzettel" aus Wülfrath zu engagieren. "Der Grund war ganz einfach: Ich hatte zwei gesunde Kinder, habe inzwischen zudem drei gesunde Enkelkinder. Aus Dankbarkeit darüber wollte ich etwas an diejenigen zurückgeben, die nicht so viel Glück haben."

Mehr als nur Ideengeberin

Doch gründete die in Velbert geborene Triffterer nicht nur diesen Verein, im Jahr 2012 folgte „WunschBriefe“ - das Prinzip war dasselbe: Kinder glücklich machen, indem man ihnen sehnliche Wünsche erfüllt. Die Ehrenamtlerin fungiere dabei nicht nur als Ideengeberin, sondern sorgte neben der Organisation und Ausgestaltung auch für die Umsetzung. "Ich selber konnte in den vergangenen Jahren über 200 Wünsche in Erfüllung gehen lassen", berichtet sie. "Hinzu kommen die Projekte, die durch die Anderen umgesetzt worden sind." Sänger Campino von den "Toten Hosen" treffen, ein Ritt auf einem Elefanten, mit Basketball-Star Dirk Nowitzki ein paar Körbe werfen oder mit der Queen einen Tee trinken - all diese Dinge machte Waltraud Triffterer möglich. "Wobei ich zugeben muss, dass wir im Fall der Queen nur ein Double engagieren konnten."

Beeindruckt vom Engagement

Der Landrat überreichte die Auszeichnung im Beisein von Bürgermeister Dirk Lukrafka während einer Feierstunde im Velberter Rathaus. Ebenso zu Gast waren Familienangehörige und Freunde sowie Vertreter der Politik, die sich dankbar und beeindruckt von Triffterers jahrzehntelangem Engagement zeigten.

Der Landrat überreichte die Auszeichnung im Beisein von Bürgermeister Dirk Lukrafka während einer Feierstunde im Velberter Rathaus. Ebenso zu Gast waren Familienangehörige und Freunde sowie Vertreter der Politik, die sich dankbar und beeindruckt von Triffterers jahrzehntelangem Engagement zeigten.

Großes Netzwerk aufgebaut

In der Begründung zur Auszeichnung heißt es, „das Anliegen der Initiative ist es, den jungen Menschen unbeschwerte Momente zu schenken, in denen sie ihre Krankheit für eine Zeit lang vergessen.“ Durch Triffterers Engagement habe sich in den letzten Jahren ein großes Netzwerk aufgebaut, welches auf eine Vielzahl an Unterstützern zurückgreifen könne. Auch nach ihrem Ruhestand setze sie sich noch weiter für die Initiative ein. "Vielen Dank für diesen wertvollen Beitrag für unsere Stadt", so Bürgermeister Dirk Lukrafka, der zudem einen großen Strauß Blumen überreichte.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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