Rosenmontagszug 2019 in Velbert
Jubel und Trubel in der Innenstadt

Das Stadtprinzenpaar Dennis I. und Jessie I. feierte mit den Narren in Velbert.
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"In Velbert heißt jeck zu sein gemeinsam feiern und nicht allein!" Unter diesem Motto startete der Rosenmontagszug in Velbert pünktlich an der oberen Friedrichstraße und zog durch die Innenstadt.

Zahlreiche Wagen und Fußgruppen, laute Musik, viele Kamelle und beste Stimmung. Stürmisch war es - so wie im Vorfeld angekündigt. Wobei der Sturm am Morgen und am Vormittag, bestehend aus starkem Wind und Regenschauern, dem (An-)Sturm der Narren am Mittag Platz machte.
Dabei sah es kurz zuvor noch so aus, als ließen sich die Bürger durch die schlechten Wettervorhersagen von der jecken Feierei abhalten. Aber weit gefehlt: Mit dem Start des närrischen Lindwurms füllte sich auch plötzlich die Velberter Fußgängerzone und ein lustig-abwechslungsreicher Straßenkarneval wurde geboten.

"Es war die richtige Entscheidung, den Zug wie geplant durchzuführen", so Michael Schmidt, Rosenmontagszugleiter. Gemeinsam mit Christian Nikolaus, Präsident des Festausschusses Velberter Karneval, führte er im Pipi Langstrumpf-Kostüm den Zug an. "Mit diesem Aufzug erfüllen wir das siebte Gebot des Kinderprinzenpaares Ruben I. und Marika I.", erklärte Schmidt, der das Amt des Rosenmontagszugleiters nach vielen Jahren nun abgeben möchte.

Mit einer lauten Samba-Truppe, feiernden Hühnern, einem Saloon voller tanzender Cowgirls, zahlreichen Krümelmonstern und fröhlichen Teufelchen bot der Zug einige Highlights. Mit dabei war auch Bürgermeister Dirk Lukrafka, der gemeinsam mit seinem Vorgänger Stefan Freitag, nun Geschäftsführer der Stadtwerke Velbert, als Hippie aus dem VW Bus Bonbons und Lutscher an das närrische Volk verteilte. Ebenso nicht fehlen durften die Tollitäten: Sowohl Ruben I. und Marika I. als auch das Stadtprinzenpaar Dennis I. und Jessie I. genossen die Aufmerksamkeit und feierten mit den Velberter Bürgern.

Ein, zwei Wermutstropfen gab es für die Narren der Stadt allerdings doch: Die Schloßstadtsänger, die seit vielen Jahren traditionell vor der Sparda-Bank in Velbert ihre Bühne aufbauen und mit Karnevals-Hits unterhalten, entschieden sich dazu, ihren Auftritt wegen der Wetterbedingungen abzusagen. Ebenso fiel die Karnevalsparty auf dem Platz Am Offers aus. "Wir wollten hier vor und nach dem Zug mit allen Interessierten feiern", so Michael Schmidt. "Bei starkem Wind und kalten Temperaturen möchten sich aber nur die Wenigsten noch länger draußen aufhalten. Daher habe wir entschieden, dass sich der Aufwand nicht gelohnt hätte."

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