MIT VIDEO: Ute Sprock aus Voerde hat ein "Vollzeit-Hobby": die Schafzucht in Stockum
Tierische Berufung

Auf verschiedenen Weiden in Stockum hält Ute Sprock ziemlich genau 100 Schafe in sieben bis acht Gruppen, dazu fünf Alpakas. Zurzeit im Mittelpunkt: natürlich der Nachwuchs.
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  • Auf verschiedenen Weiden in Stockum hält Ute Sprock ziemlich genau 100 Schafe in sieben bis acht Gruppen, dazu fünf Alpakas. Zurzeit im Mittelpunkt: natürlich der Nachwuchs.
  • Foto: Screenshot Bernd Kniel
  • hochgeladen von Lisa Peltzer

Es gibt Menschen, deren Tage gefühlt mehr Stunden haben. Die machen dies, die machen das, die machen jenes. Und erwecken dabei auch noch den Eindruck, als wären sie vollkommen entspannt. Und als ginge da noch mehr. Ute Sprock aus Voerde ist so ein Menschen.

Eigentlich arbeitet die 52-Jährige in einem Wohnheim für psychisch Kranke in Wesel - und schiebt dort Nachtschichten, immer mal wieder auch Überstunden. Dabei hat die Voerderin neben dem Beruf schon ein "Vollzeit-Hobby": ihre Tiere.

Auf verschiedenen Weiden in Stockum hält Ute Sprock ziemlich genau 100 Schafe in sieben bis acht Gruppen, dazu fünf Alpakas. "Ich hatte mir irgendwann mal Wolle zum Spinnen gekauft und fand die total super", sagt sie. Der Platz war da, die Erfahrung aus früheren Zeiten ebenfalls, also: Warum nicht!? Netter Nebeneffekt: Mit ihren Tieren betreibt Sprock wichtige Landschaftspflege. Und die Alpakas? Sehen nicht nur furchtbar niedlich aus, sondern liefern auch eine "tolle Edelfaser".

Rassen aus Großbritannien und Norwegen

Bei Ute Sprocks Schafen handelt es sich zum einen um Jakobschafe (auch Jacobschafe oder Vier- oder Mehrhornschafe), die vor allem in Großbritannien beheimatet sind, zum anderen um die Schafe Norsk Spælsau (oder auch Kurzschwanzschafe), die ihren Ursprung in Norwegen haben. Beide Rasse sind für eine Zucht unter den hiesigen klimatischen Bedingungen bestens geeignet.

Übrigens: Die Wolle ihrer Schafe verarbeitet Ute Sprock mit einigen anderen Frauen - und hier und da auch mal einem Mann - in der Stockumer Wollwerkstatt. Dort machen es sich Kursleiterinnen und -teilnehmerinnen vor dem Kamin gemütlich. Und spinnen. Und reden. Teilweise kommen die Spinnerinnen aus Frankfurt. Sprocks oberste Maxime beim Spinnen: "Der Weg ist das Ziel." Sie arbeite einfach gern mit den Händen und freue sich, wenn am Ende tolle Wolle dabei herumkäme.

Ute Sprock nahm die Redaktion des Niederrhein Anzeigers mit zu einer ihrer Herden, in denen erst kürzlich ganz viele Lämmer geboren wurden. Das Video, ein Beitrag von Bernd Kniel und Tim Perkovic, sehen Sie hier:

Auf verschiedenen Weiden in Stockum hält Ute Sprock ziemlich genau 100 Schafe in sieben bis acht Gruppen, dazu fünf Alpakas. Zurzeit im Mittelpunkt: natürlich der Nachwuchs.
Überraschend zutraulich: das Alpaka.
Autor:

Lisa Peltzer aus Dinslaken

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