Alte Forderungen, innovative Ideen
Klausurtagung der Voerder CDU-Fraktion mit vier Referenten

Für ihre Klausurtagung am vergangenen Samstag hatte sich die CDU-Fraktion im Voerder Stadtrat kompetente Referenten eingeladen.Foto: privat
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Für ihre Klausurtagung am vergangenen Samstag hatte sich die CDU-Fraktion im Voerder Stadtrat vier kompetente Referenten eingeladen.
Darunter der Chef des Energieversorgers Innogy für die Region Rhein-Ruhr, Rainer Hegmann.

Der erläuterte, wie sein Unternehmen und die Stadt Voerde miteinander ins Geschäft kommen könnten, sodass beide Seiten davon profitieren. Die Stadt würde von der RWE-Tochter Innogy große Teile des Stromnetzes auf Voerder Gebiet kaufen, was zunächst Investitionen, aber schließlich auch Einnahmen bedeutet. Konsens herrschte zu dem Vorschlag, sich eines externen Beraters für dieses sehr umfangreiche und komplizierte Geschäft zu bedienen.
Ein weiterer Referent war Caritas-Direktor Michael van Meerbeck, der zunächst ganz allgemein über Ziele und Werte der Caritas sprach. Im Anschluss dann auch auf das Gelände der ehemaligen Parkschule in Friedrichsfeld einging, dass der Verband von der Stadt erworben hat und zum zentralen Firmenhauptsitz ausbauen will. Bedenken, es könne durch die Umnutzung des Areals zu Verkehrsproblemen kommen, konnte van Meerbeck zerstreuen.

Forderung nach Querungshilfen

Manfred Müser, Fachbereichsleiter im städtischen Bauamt, berichtete von seiner Arbeit am Landesentwicklungsplan, am Regionalplan und am Flächennutzungsplan für Voerde. Mit ihm besprachen die Christdemokraten auch eine schon vor vielen Jahren geäußerte Forderung nach Querungshilfen an der Frankfurter Straße in Höhe „Över de Hölter“ und Breiter Deich. Einen diesbezüglichen Antrag an die Stadt hat die CDU in Arbeit. Dem Ingenieur gegenüber bekräftigten die Kommunalpolitiker ihr Ansinnen, in der Stadt mehr Wohnraum für junge Familien schaffen zu wollen, bezahlbare Einfamilienhäuser.

Landtagsabgeordnete Charlotte Quik war zur Tagung gekommen

Auch die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik war zur Tagung gekommen. Mit eindringlichen Worten schwor sie die Parteifreunde auf die Europawahl am 26. Mai ein und mahnte, auch schon an die Kommunalwahl im Herbst 2020 zu denken. Zu der Forderung, die Straßenausbaubeitrage in NRW sofort und komplett abzuschaffen sagte Quik: „Wir müssen ehrlich bleiben. Ehe nicht geklärt ist, woher das Geld kommen und wer bezahlen soll, müssen wir an einer klugen und gerechten Lösung arbeiten.“ Sie begrüßte erneut die uralte Forderung der CDU, Friedrichsfeld zu entlasten, in dem der Verkehr über die Hans-Richter-Straße umgeleitet wird. Dafür müsse aber Hünxe mit ins Boot geholt werden. Für ihre Klausurtagung am vergangenen Samstag hatte sich die CDU-Fraktion im Voerder Stadtrat kompetente Referenten eingeladen.Foto: privat

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