Weiterhin bis auf Weiteres geschlossen
Leistungsbeschreibung für die Sanierung des mit Schadstoffen belasteten Hallenbades in Voerde für Ende November erwartet

Wegen einer Schadstoffbelastung kann bis auf Weiteres nicht im Hallenbad Voerde geschwommen werden.
  • Wegen einer Schadstoffbelastung kann bis auf Weiteres nicht im Hallenbad Voerde geschwommen werden.
  • Foto: Stadtspiegel
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Das Schadstoffkataster, das der Stadt Voerde seit Ende Oktober vorliegt, hatte bestätigt, was viele befürchtet hatten: Das Hallenbad Voerde - seit Mai zunächst wegen des Verdachts auf einen Keimbefall geschlossen - ist mit krebserregendem Asbest belastet. Betroffen sind einige Faserplatten, Luftüngskanäle und eine abgehängte Decke. Wie hoch die Belastung ist, wird derzeit ermittelt.

"Im Moment", sagt der Erste und Technische Beigeordnete der Stadt Voerde, Wilfried Limke, "wird eine quantitative Analyse durchgeführt." Experten eines Ingenieurbüros ermitteln also, welche Schadstoffe wo und in welcher Höhe vorliegen - und wie sie entfernt werden können. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird im Anschluss eine Leistungsbeschreibung erstellt, die spätestens Ende November vorliegen soll. Dann ist klar: Was muss und kann gemacht werden? Wie können die Schadstoffe sicher entsorgt werden? Und vor allem: Wie teuer wird die Sanierung?

Wahrscheinlich ist, dass es sich um eine kostenintensivere Sanierungsmaßnahme handelt

"Befinden sich die Kosten in einer Größenordnung ähnlich der sonst üblichen Kosten für die Instandhaltung, sind die Maßnahmen leicht zu tun", sagt Limke. Er geht aber eher davon aus, dass es sich um eine kostenintensivere Sanierungsmaßnahme handelt. So oder so wird die Sache noch einmal an die Politik herangetragen - und auch dort entschieden. Man müsse einen "wirtschaftlichen Umgang" mit dem Problem finden.

Voerder müssen weiterhin auf andere Bäder ausweichen

Bis eine Entscheidung gefallen, das Bad saniert und wieder geöffnet ist, müssen die Voerder weiterhin auf andere Bäder zum Beispiel in Hünxe und Wesel ausweichen. Das gilt auch für einen Teil der Schüler, die auswärts Schwimmunterricht nehmen. An den weiterführenden Schulen entfällt der Sportunterricht im Wasser vorläufig.
Gleichzeitig ist noch immer ein Kombibad im Gespräch. Geht es nach der CDU-Fraktion sollen schon im März kommenden Jahres konkrete Pläne für ein kombiniertes Hallen- und Freibad am Standort Freibad Voerde vorliegen.

Autor:

Lisa Peltzer aus Dinslaken

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