Gedenken an Helmut Pakulat
Stadt Voerde gedenkt des verstorbenen Bürgermeisters Helmut Pakulat

 Im Beisein von Witwe Irmgard Pakulat, Familienmitgliedern, den Fraktionsvorsitzenden der Voerder Parteien und langjährigen Weggefährten des Verstorbenen, legte der 1. Stellvertretende Bürgermeister Bert Mölleken (CDU), in Gedenken an dessen Grab auf dem Waldfriedhof Voerde im Namen der Stadt einen Kranz nieder.
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  • Im Beisein von Witwe Irmgard Pakulat, Familienmitgliedern, den Fraktionsvorsitzenden der Voerder Parteien und langjährigen Weggefährten des Verstorbenen, legte der 1. Stellvertretende Bürgermeister Bert Mölleken (CDU), in Gedenken an dessen Grab auf dem Waldfriedhof Voerde im Namen der Stadt einen Kranz nieder.
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Am vergangenen Samstag jährte sich zum 20. Mal der Todestag des ehemaligen Bürgermeisters Helmut Pakulat. Im Beisein von Witwe Irmgard Pakulat, Familienmitgliedern, den Fraktionsvorsitzenden der Voerder Parteien und langjährigen Weggefährten des Verstorbenen, legte der 1. Stellvertretende Bürgermeister Bert Mölleken (CDU), in Gedenken an dessen Grab auf dem Waldfriedhof Voerde im Namen der Stadt einen Kranz nieder.
„Ein Gemeinwesen, wie die Stadt Voerde bringt hin und wieder Menschen hervor, die sich in herausragender Weise engagieren und deren Geschicke lenken. Ohne Zweifel gehörte und gehört heute noch Helmut Pakulat zu diesen Persönlichkeiten“, beginnt Bert Mölleken seine Ansprache. So sei es wichtig und richtig seiner an besonderen Tagen, wie an seinem 20. Todestag, zu gedenken und dadurch die Erinnerung an ihn wachzuhalten.
„Es war ein Glück für die Gemeinde und jetzige Stadt Voerde ihn in einer Zeit großer Veränderungen als Bürgermeister zu haben.“

Von Gemeinde zur Stadt

Helmut Pakulat trat 1952 in die SPD ein und wurde 1961 als 32-jähriger Mitglied der SPD-Fraktion im Voerder Gemeinderat. Am 4. Januar 1967 wurde er, im Alter von 38 Jahren, zu einem der jüngsten Bürgermeister des Landes gewählt. Dieses Amt führte er 28 Jahre, bis 1994, aus.
In dieser Zeit entwickelte sich Voerde von einer landwirtschaftlich geprägten Gemeinde mit 27.000 Einwohnern zu einer Stadt und einem Wirtschaftsstandort mit 37.000 Einwohnern. Industrie- und Gewerbeansiedlungen wie die Aluminiumhütte, das Steag-Kraftwerk, Gewerbegebiete, die Schaffung eines Stadtkerns mit Marktplatz und neuem Rathaus sowie die Veränderungen in der Voerder Schullandschaft, Voerde bekam ein Gymnasium, sind die wichtigsten Errungenschaften in seiner Amtszeit.

Voerdes erster Bürgermeister

Mitte der 70er Jahre drohte, durch die kommunale Gebietsreform, die Gemeinde zu zerschlagen und zwischen den Städten Dinslaken und Wesel aufgeteilt zu werden. „Es war mit ein Verdienst von Helmut Pakulat, dies zu verhindern“, so Mölleken. Er habe es geschafft, die im Rat vertretenden Parteien dazu zu bringen, gemeinsam auf allen Entscheidungsebenen für den Erhalt der Gemeinde zu kämpfen. Mit Erfolg, wie man heute weiß. Helmut Pakulat gelang es, die Gemeinde Voerde so weiterzuentwickeln, dass ihr im Jahre 1981 die Stadtrechte verliehen wurden, deren erster Bürgermeister er wurde.
Das Zusammenführen der Parteien im Rat sei eine seiner größten Ambitionen gewesen. So forderte er von seinen Ratskollegen eine faire und sachliche Streitkultur ein.
„Er galt als ein Bürgermeister, der es als seinen Auftrag verstand eine harmonische Verbindung zwischen dem gesetzlich vorgegebenen Verwaltungshandeln und der gelegentlich auch unkonventionellen Bereitschaft, den Menschen in seiner Stadt zur Verfügung zu stehen, herzustellen“, zitiert Mölleken aus der Rede Karl Göllmanns zur Namensgebung des Helmut-Pakulat-Parks im Jahre 2002.
Mit 28 Jahren als Bürgermeister war er einer der Dienstältesten des Landes. Er war Träger des Verdienstordens erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen. Helmut Pakulat verstarb am 3. August 1999 im Alter von 71 Jahren.

 Im Beisein von Witwe Irmgard Pakulat, Familienmitgliedern, den Fraktionsvorsitzenden der Voerder Parteien und langjährigen Weggefährten des Verstorbenen, legte der 1. Stellvertretende Bürgermeister Bert Mölleken (CDU), in Gedenken an dessen Grab auf dem Waldfriedhof Voerde im Namen der Stadt einen Kranz nieder.
Autor:

Dunja Vogel aus Voerde (Niederrhein)

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