Drama der Flüchtlinge bei Lampedusa und die Untätigkeit der EU

Nach dem wieder einmal viele Flüchtlinge vor Lampedusa in Italien ertrunken sind wegen der Gesetze in Europa, hat auch Martin Schulz Präsident des Europäischen Parlament, erkannt das etwas für die Flüchtlinge getan werden muss. Die Flüchtlinge haben viel Gründe für ihre Flucht Hunger, Bürgerkrieg usw.. Nach dem die Industriestaaten einige Entwicklungsländer ausgebeutet haben und dies noch tun, sollten sie sich nun der Verantwortung für die Menschen stellen. Die EU, die sonst fast alles regelt, Krümmungsgrad der Gurken oder auch wie groß eine Verpackung sein darf, hat dabei die Menschen in Not vergessen. Auch der Papst hatte bei seiner Reise auf das Problem aufmerksam gemacht. Vor der Küste Italiens sind Menschen in der Größe einer Kleinstadt ertrunken und keiner hat etwas zur Rettung unternommen. Bei den Banken war das kein Problem und schnell wurde eine Lösung gefunden. Dabei sprechen doch viele Politiker von Menschenrechten. Scheinbar gehören Flüchtlinge nicht dazu. Es gibt dazu viele Berichte. Dazu gehören z.B. die Unterkünfte, die Abschiebung oder auch der Umgang in den Sozialämtern. Selbst in den Mitgliedsstaaten der EU ist es oft nicht viel besser als in den Krisenstaaten. Die EU schottet sich z.B. durch den Eisatz von Frontexpolizisten an den Außengrenzen ab. Wenn Deutschland nun 5000 Syrische Kriegsflüchtlinge auf nimmt mag das vielleicht das Gewissen eines Innenmister Friedrich beruhigen, aber eine wirkliche Hilfe ist das nicht. Zum einen bleiben die Länder und Gemeinden mit den enormen Kosten für die Unterbringung alleine gelassen. Von einer Betreuung kann man nicht in allen Gemeinden sprechen. Deutschland kann sicher nicht alle Flüchtlinge aufnehmen, damit sind wir überfordert, aber die EU kann sicher mehr tun als diese Menschen abzuschieben oder unwürdig zu behandeln.

Autor:

Dieter Wirdeier aus Waltrop

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