Waltroper Demo für Frieden und Glaubensfreiheit

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„Jeder Gott will, dass wir leben.“ Allein dieses Schild brachte auf der Waltroper Demo für Frieden und Glaubensfreiheit zum Ausdruck, was alle friedliebenden Menschen denken - egal ob Christen, Moslems, Juden oder Andersgläubige.

Stefan (46) war einer der Demonstranten, der dem Aufruf zur Friedensdemo auf dem Waltroper Marktplatz am Samstag gefolgt war. „Ich will einfach, dass wir alle in Frieden leben.“
Um Frieden und Verständigung ging es auch Frank Meermann und Lebensgefährtin Diana Päge, als sie sich spontan entschlossen, diese Friedensdemo in Waltrop zu organisieren. „Als wir die schrecklichen Meldungen aus Paris im Fernsehen verfolgten, haben wir uns gedacht: So geht das nicht, dagegen müssen alle ein Zeichen setzen.“ Auf Facebook und in der Zeitung riefen sie zur Demonstration auf den Waltroper Marktplatz und über 200 Menschen kamen.

"Terroristen sind keine Muslime"

Evangelische, katholische und muslimische Gemeindemitglieder standen Seite an Seite, um für ein friedliches Zusammenleben zu werben. Deutsche und türkische Vereine, Verbände und Einzelpersonen hielten Lichter und Plakate, um sich mit den Opfern des Terrors solidarisch zu erklären.
Viele Demonstranten stellten klar: „Terroristen sind keine Muslime“. Lena Päge sagt: „Eigentlich fühle ich mich hier sicher. Ich habe keine Angst vor Terroristen.“ Doch auf ihrem Plakat warnt die 16-Jährige: „Ich habe nur Angst, dass Ihr keine habt“. Damit griff die Schülerin einen Liedtext auf, den sie am Morgen gehört hatte.
Auch Osman Koskun und Ali Ertas fühlen sich in Waltrop wohl und das schon seit 1970. Sie baten auf türkisch: „Lüften Insanlar Ölmesin.“ Osman Koskun sagt: „Das heißt: Bitte nicht Menschen töten“ und fügt hinzu „überall auf der Welt“. Er möchte, dass alle Menschen so friedlich wie in Waltrop miteinander leben. Das unterstrich auch Bürgermeisterin Nicole Moennikes mit den Worten: „Ich wünsche Ihnen allen ein friedliches Jahr 2015. Das können wir erreichen, wenn wir alle etwas dafür tun.“

Autor:

Petra Pospiech aus Recklinghausen

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