Ein gutes Stück Zukunft
Gäste und Bürger verfolgten feierliche Grundsteinlegung für Schwelms neues Kulturzentrum

Der symbolische Spatengriff: Schon bald wird an dieser Stelle das neue Schwelmer Kulturzentrum stehen.
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  • Der symbolische Spatengriff: Schon bald wird an dieser Stelle das neue Schwelmer Kulturzentrum stehen.
  • Foto: Stadtverwaltung Schwelm/Arno Kowalewski
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Bei schönstem Spätsommerwetter wurde unlängst an der Römerstraße 10 der Grundstein für Schwelms neues Kulturzentrum gelegt.

In ihrem Grußwort skizzierte Schwelms erste stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Sartor den langen, „langen Weg“, den „unsere Stadtgesellschaft mit ihren Bürgern“ zurückgelegt habe, um Schwelm in eine gute Zukunft zu führen. „Die Zentralisierung der Verwaltung“, so die stellvertretende Bürgermeisterin, „die wir in den letzten Jahren energisch umgesetzt haben, hat die Menschen in Schwelm schon Jahrzehnte vorher bewegt.

In den vergangenen fünf Jahren hätten sich alle beteiligten Kräfte für Zentralisierungs-Vorschläge stark gemacht, die aus ihrer Sicht die jeweils beste Lösung aufzeigten. Das habe sowohl die Finanzierung, als auch die Standortfrage betroffen, die wendungsreich gewesen sei und am Ende in die Innenstadt geführt habe. Kulturhaus und Rathaus würden an zentralen Plätzen entstehen und dem Gesicht der „Neuen Mitte“ nachdrücklich ihre Züge einschreiben. Die stellvertretende Bürgermeisterin weiter: „Neben der Freude über zwei wichtige, schöne und mit Leben erfüllte Gebäude hat mir dieses Projekt vor allem eines gezeigt: Wir sind nur gemeinsam stark! Mit dem Bau des Schwelmer Kulturzentrums und dem nachfolgenden Bau des neuen Rathauses beginnt nichts weniger als ein gutes Stück Schwelmer Zukunft.“

Gruß der Bürgermeisterin

Für Schwelms erkrankte Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock verlas Pressesprecherin Heike Rudolph eine Grußnote, in der sich das Stadtoberhaupt an die Bürger und alle Projektbeteiligten wandte. Die Bürgermeisterin ließ ihren Dank ausrichten an alle, „die mich und die Verwaltung dabei unterstützt haben, diese gemeinsame Vision umzusetzen." Das Thema „Verwaltungszentralisierung“ sei eines der Schwerpunktthemen ihrer Amtszeit gewesen, die bald zu Ende gehe. Daher sei sie persönlich traurig, dass sie der Grundsteinlegung nicht beiwohnen könne, da sie wegen einer Krebserkrankung, die sie vor einem Jahr öffentlich gemacht habe, nicht im Dienst sei. Ihr Grußwort endete mit den Worten: „Genießen Sie gemeinsam den schönen Augenblick und freuen Sie sich darauf, unser Schwelmer Kulturhaus in absehbarer Zeit als Ort der Kultur, der Bildung und des menschlichen Wechselbezugs in Betrieb nehmen zu können.“

„Eher selten, ja so gut wie nie, ertönt der Ruf nach Kulturzentren. Stadtbüchereien wurden meist in ehemaligen Schulgebäuden untergebracht, in denen auch Musikschüler probten. Und ganz allgemein wurde Kultur in der Regel als 'höhere' Kultur verstanden, die sich in Opernhäusern, Theatern und Museen darstellt“: Mit diesen Worten verwies die stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses, Brigitta Gießwein, auf die gesellschaftliche Stellung der Kultur, die gerne gelobt werde und doch leider vielen als nachgeordnet hinter scheinbar wichtigeren Disziplinen erscheine.

Ein Quantensprung für die VHS

„Netzwerken und Kommunikation gehören zu DNA der Kultur“, ergänzte VHS-Direktor Achim Battenberg, der überdies betonte: "Wir haben uns als VHS an allen Standorten in Schwelm wohl gefühlt, früher in der Kaiserstraße 68, jetzt in der Holthausstraße. Doch mit dem Kulturzentrum gelingt ein Quantensprung. Hier werden wir auf sehr lange Zeit sehr gut untergebracht sein.“

Das neue Kulturzentrum werde durch die Gemeinschaft von Musik, Lesekultur und VHS zu einem richtigen Kulturhaus. Über dieses Angebot hinaus werde das Haus mit seinen täglich 500 Besuchern ein Frequenzbringer für die Stadt werden und auch die Geschäftswelt positiv beeinflussen. Und natürlich gehöre es mit seinem Auftrag auch in die Stadtmitte. Die VHS selbst sei ein Kind der Demokratie und der Kommunen mit ihrem volksbildenden Auftrag, den sie gerne ausübe.

Spatenstich, Zeitkapsel und Power-Point-Präsentation

Im Anschluss an die Reden erfolgte zunächst noch einmal ein Spatenstich, bevor eine Zeitkapsel mit tagesaktuellen Gegenständen gefüllt wurde, die später in das Gebäudefundament eingemauert werden wird. Der Projektleiter und Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement Thomas Striebeck fügte eine PowerPoint-Präsentation über die Zentralisierung der Verwaltung hinzu, Pressesprecherin Heike Rudolph einen Stick mit Daten zur Stadt, Sparkassenvorstand Johannes Schulz aktuelle Geldmünzen und Kämmerin Marion Mollenkott eine Urkunde.

Der symbolische Spatengriff: Schon bald wird an dieser Stelle das neue Schwelmer Kulturzentrum stehen.
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Lokalkompass Schwelm aus Schwelm

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