Grundschule Nordstadt in Schwelm wegen Corona-Verdacht geschlossen
Ein Kind gilt als begründeter Verdachtsfall

In Schwelm muss eine Grundschule wegen eines Corona-Verdachts schließen.
  • In Schwelm muss eine Grundschule wegen eines Corona-Verdachts schließen.
  • Foto: Sikora/pixabay
  • hochgeladen von Nina Sikora

Corona bestimmt mehr und mehr den Arbeitsalltag vieler Beschäftigter im Schwelmer Kreishaus. Heute Vormittag standen dabei unter andrem  die Grundschule Nordstadt in Schwelm im Fokus.

Ein Kind, das die Grundschule Nordstadt besucht, gilt seit heute als begründeter Verdachtsfall. Gestern hat es aber noch am Unterricht teilgenommen. Deshalb wird die Schule zunächst bis zum Wochenende geschlossen bleiben. Wie es anschließend weitergeht, hängt vor allem vom Testergebnis des Verdachtsfalls ab.

Schwere Entscheidung

Besondere Herausforderung am Donnerstag: Die Entscheidung, die Schule zu schließen, fiel nach Unterrichtsbeginn und es galt zu klären, welche Kinder frühzeitiger als üblich wieder von ihren Eltern betreut werden können und welche nicht. Letztere wurden selbstverständlich nicht nach Hause geschickt.

Quarantäne angeordnet

Den Verantwortlichen im Kreishaus ist bewusst, wie verunsichert viele Bürger und insbesondere auch Eltern aufgrund der derzeitigen Lage sind. Als Maßstab für ihre Entscheidungen unter anderem bei der Frage, ob Schulen zu schließen sind oder Quarantäne angeordnet werden muss oder soll, nutzen sie die Vorgaben und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Grundlegende hygienische Verhaltensregeln

An die Bevölkerung appellieren sie zum einen, grundlegende hygienische Verhaltensregeln zu beachten. Zum anderen könnten Übertragungsketten nur unterbrochen oder verlangsamt werden, wenn jeder Einzelne sich sehr verantwortungsbewusst verhalte und sich immer wieder die Frage stelle, ob sein Verhalten geeignet ist, dem Virus das Verbreiten zu erschweren.

Stichwort Informationen

Bürger aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, die Fragen rund um das Corona-Virus haben, können sich an das vom Kreis dafür eingerichtete Bürgertelefon unter der Rufnummer 02333/4031449 wenden. Das Telefon ist täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Die Zahl der Plätze wurde inzwischen auf sieben aufgestockt. Da die Zahl der Anrufe parallel stetig steigt, ist allerdings mit Wartezeiten zu rechnen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen liefert auch die Internetseite der Kreisverwaltung unter www.en-kreis.de. Dort finden sich auch Informationen in Englisch, Französisch, Russisch, Albanisch, Arabisch, Serbisch, Persisch, Türkisch und Rumänisch.

Alle Informationen Rund um Corona im EN-Kreis gibt es in unserer Sammlung HIER!

Autor:

Nina Sikora aus wap

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