Der „fünfte“ Beatle zu Gast

Rund 300 Besucher waren zur Ausstellungseröffnung in die St. Nikolaus-Kirche gekommen. Mit BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken plauderte Klaus Voormann.
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Rund 300 Besucher aus nah und fern nahmen an der Vernissage „Remember Revolver“ mit den Werken des zweifachen Grammy-Preisträgers Klaus Voormann am Freitag in der St. Nikolaus Kirche in Westenfeld teil.

Auf Einladung des Vereins „Prinzip Hoffnung“ und mit Unterstützung der Stadtwerke zeigt der Musiker und Grafiker bis zum 30. Mai (jeweils mittwochs, samstags und sonntags in der Zeit von 15 bis 19 Uhr) einen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens. Dazu gehört auch das Cover des „Revolver“-Albums, welches er für die Beatles entworfen hat.
Zu den prominenten Gästen der Vernissage zählten auch Kabarettist und Schriftsteller Frank Goosen und der ehemalige Stadtdirektor Gerd Kirchhoff.
Die vier Pilzköpfe nennt Voormann seine Freunde, Paul McCartney sprach von Klaus Voormann einst als „der 5. Beatle“. Der gebürtige Berliner wurde zweimal mit dem „Grammy“, dem begehrtesten Musikpreis der Welt geehrt: 1966 für das „Revolver“ Cover und 1972 für ein Benefiz-Konzert für Bangladesh.
Zur Vernissage am Freitag reiste auch BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken in die St. Nikolaus Kirche. Ihn verbindet mit Klaus Voormann eine langjährige Freundschaft. Das Publikum hatte somit Gelegenheit, nicht nur einen zweifachen Grammy-Preisträger, sondern auch einen frisch gekürten Echo-Preisträger für das Lebenswerk hautnah zu erleben. Im Gespräch mit dem Kölner Musiker, der nach seinem schweren Schlaganfall im letzten Jahr einen seiner ersten öffentlichen Auftritte hatte, plauderte Voormann über seine Arbeit und die Beatles. Dabei gestand er, dass ihm George Harrison am nähesten stand. Er galt als der ruhigste von den Beatles.
Klaus Voormann: „Es ist eine schöne Ausstellung, und ich bin dankbar, dass ich meine Arbeiten hier zeigen kann. Ich finde es toll, was der Verein macht.“
Der Verein Prinzip Hoffnung will mit seinen Aktivitäten zeigen, dass sich die St. Nikolaus Kirche, die kurz vor der Profanierung (Entweihung) steht,hervorragend als Kulturkirche eignet. Neben Konzerten, Lesungen und Vorträgen, die in der Vergangenheit auf Initiative des Vereins durchgeführt wurden, bietet das Gotteshaus in der Westenfelder Straße jetzt auch einen angemessenen Rahmen für die rund 80 Exponate.
MI, SA, SO: 15 bis 19 Uhr, Eintritt frei

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