Gedanken, Impulse, Zufälle

Ab Sonntag (6. Mai) sind Gemälde von Christoph Lammert in der Friedenskirche zu sehen. Unter dem Titel „Von Dir aus Welt“ zeigt der Künstler bis zum 3. Juni seine neuen Werke.

„Wie immer eröffnen wir nach unserem sonntäglichen Gottesdienst um 9.30 Uhr die Ausstellung, diesmal unterstützen uns sogar die Friedensbläser“, sagt Pfarrerin Monika Vogt einladend.
Christoph Lammert (Jahrgang 1962), Bruder des Bundestagspräsidenten Norbert Lammert, spielt bei seinen großformatigen Arbeiten mit Farbe und Form, Fläche und Linie. Dieses kompositorische Spiel ist zumeist in einem Zufallsverfahren begründet.
„Ich nehme zuvorderst mit meiner Malerei Gedanken und einwirkende Impulse und dessen Zufälligkeiten auf, um sie dann im Verlauf des Malprozesses weiter auszuformulieren, zu verwerfen oder neu zusammenzufügen. So sprechen die gezeigten Werke eine direkte, wortlose Sprache, sind purer Moment und emotionaler Schnappschuss“, erläutert Christoph Lammert.
So malt Lammert auch nicht nur entweder mit Pinsel oder Kreide, sondern kombiniert Material und Techniken miteinander. Farbe wird zum Beispiel gespritzt oder temporeich mit Fingern oder beliebigen Hilfsmitteln aufgetragen.
„Ich will den Betrachter anregen und auffordern, seiner ganz eigenen Bildgeschichte habhaft zu werden“, so das Credo des Künstlers.

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