„Von der Kohle zur Kunst“ - Spektakuläres Projektwochenende am Kunstzentrum in Bochum-Wattenscheid

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Wo: Kunstzentrum, Lohrheidestraße 57, 44866 Bochum auf Karte anzeigen

Am Sonntag, 31. August 2014, um 16:30 war es soweit. Das monumentale Gesamtwerk, dass die 42 beteiligten Künstlerinnen und Künstler in nur zwei Tagen schufen, zierte in seiner stolzen Größe (6,40 x 7,00 m) die Fassade des Instituts für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK).


Das Riesenbild soll nicht nur für einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde sorgen – in Hinblick auf Dauer, Beteiligung und Größe – sondern den Strukturwandel der Region sinnbildlich verdeutlichen. Unter dem Schlagwort „Von der Kohle zur Kunst“ entwickelte der Airbrushkünstler und Projektleiter Roland Kuck ein Konzept, das von den 42 ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern mit viel kreativer Energie umgesetzt wurde. 14 Porträtköpfe bekannter Ruhrgebietsidole, darunter Helge Schneider, Dieter Krebs und Herbert Knebel, sowie berühmte Bauwerke wie die Zeche Zollverein, das Dortmunder U und das Bergbaumuseum Bochum rahmen den symbolischen Händedruck zwischen Bergbau und Malerei, zwischen Altem und Neuem, zwischen Kohle und Kunst.

Die Zeit war knapp bemessen

Nur zehn ca. Arbeitsstunden waren den teilnehmenden Künstlern vergönnt, um die jeweils 1 x1 m bzw. 1 x 1,20 m große Leinwand mit dem jeweiligen passenden Bildausschnitt zu versehen. Bereits am Samstagabend konnten Monika Wrobel-Schwarz, Direktorin des IBKK und Roland Kuck als künstlerischer Projektleiter erkennen, das die Fortschritte der einzelnen Teilbereiche so schnell gediehen waren, dass auf eine „Nachtschicht“ mit den Künstlern verzichtet werden konnte.

Weiter ging es am Sonntagvormittag mit der Arbeit an den Rändern der Leinwände um die Übergänge zum jeweils nächsten Nachbarn anzupassen. Auch dies keine einfache Aufgabe. Schliesslich kümmerte sich eine Helfergruppe um die Verschraubung der Segmente, die dann ab 15:00 in sechs Meter vierzig hohen Streifen nach und nach an der Fassade des Institutsgebäudes hochgehievt und aufgehängt wurden.

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Das Wetter spielte gößtenteils mit

Selbst von einem plötzlich einsetzenden Regenschauer liessen sich weder Künstler noch die zu hunderten erschienenen Gäste, Besucher und Schaulustige beeindrucken, so dass unter dem großen Beifall Aller das Gesamtbild schliesslich zu bewundern war.

Das Ziel, mit diesem Bild den Strukturwandel der Region zu unterstreichen und Kunst und Kultur im Ruhrgebiet auch im Weiteren zur Blüte zu verhelfen, wird vom Kunstzentrum mit weiteren Aktionen verfolgt. Zunächst ist geplant, das Werk auf Wanderschaft zu schicken: Angedachte Stationen in Bochum sind u.a. die Jahrhunderthalle, das Schauspielhaus, das Planetarium. Auch mit den Flottmann-Hallen in Herne ist man im Gespräch. Erste Ideen für künftig thematisch begleitende Ausstellungen mit Malern, Illustratoren und Fotografen zum Thema „Industrie und Kunst“ wurden ebenfalls bereits an diesem Projekt-Wochenende erörtert.

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