„Spielen ist wahrlich kein Kinderkram“

Um Geld spielen sie nicht. Ein Zockerherz schlägt aber trotzdem in der Brust der Senioren, die sich einmal im Monat beim Roten Kreuz zum Spielenachmittag treffen. Zum Warmwerden steht immer ein kleiner Plausch in der Runde bei einer Tasse Kaffee und Plätzchen an, bei dem über die Neuigkeiten aus Wattenscheid und aus dem näheren Familienumfeld gesprochen wird.

Durch Initiative von Rotkreuzlerin Rosi Kirchhoff hat sich die Runde zusammengefunden. Mittlerweile ist das DRK-Angebot des Spielenachmittages für Senioren zur festen Institution geworden und erfreut sich großer Beliebtheit, bei einigen Besuchern bereits seit dem Beginn vor knapp 7 Jahren. Wie gesagt, um Geld geht es bei den Senioren nicht. „Das wichtigste ist allen die Geselligkeit“, erklärt die rüstige Rentnerin.

Wer nun denkt, die älteren Herrschaften vertreiben sich die Zeit nur mit den Klassikern wie Mühle, Dame oder Bridge, der irrt gewaltig. Das simple Kartenspiel "Uno" hat es einigen Senioren angetan. Und da es vom Hersteller von sieben bis 100 Jahre empfohlen wird, liegen die Spieler mit ihrem Alter von 65plus voll im Soll. Und wie die ganz jungen Spieler freuen auch sie sich am meisten, wenn sie dem Nebenmann vier Karten aufbrummen können: „Die „Plus Vier“ ist die schönste Karte“, betont denn auch Rosi Kirchhoff mit verschmitztem Lächeln. Trotzdem müsse man sie auch schnell loswerden, da sie am Ende satte 50 Punkte zählt und der Gewinner der mit den wenigsten Punkten ist.

Spielen ist wahrlich kein Kinderkram

Aber auch Kniffel, Halma, Mensch ärgere dich nicht oder Rommé sowie andere neue Brettspiele – sind möglich und machen in größerer Runde viel Spaß. Gleichzeitig soll nach Angaben des Kreisverbandes damit der Vereinsamung älterer Menschen entgegengewirkt und die Geselligkeit gefördert werden. „Spielen ist wahrlich kein Kinderkram“, weiß auch Organisatorin Rosi Kirchhoff, die den Nachmittag wieder mit ihrem Sachverstand und der Liebe zum Spielen unterstützt: „Wer spielt, der rostet nicht. Jedes Spiel regt zum Denken an und hält den Geist frisch und aktiv. Und wer in der Gemeinschaft spielt, pflegt seine soziale Einbindung in die Gesellschaft und vereinsamt nicht“, sagt sie.

Einmal im Monat Spieletreff beim Roten Kreuz

Gespielt wird wie immer am ersten Mittwoch des Monats, diesmal am 2. April 2014, von 15.30 bis 17.30 Uhr im Saal der DRK-Kreisgeschäftsstelle an der Voedestraße 53. „Wir wollen Menschen bewegen mitzumachen, die ansonsten eher weniger Gelegenheiten zum gemeinsamen Spielen nutzen können. Neue Gesichter sind bei uns immer willkommen!“

Kostenpunkt für den Spielenachmittag sind 2 € pro Teilnehmer, wobei hierin bereits die Verpflegung mit Keksen, Kaffee und Wasser abgegolten ist, „denn bei einem leckeren Kaffee und Keksen lässt es sich doch entspannter spielen“, glaubt Rosi Kirchhoff.

Autor:

Christian Lange aus Wattenscheid

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