Garten, Natur, Garten
Blaumeisen sterben durch ein Bakterium

Viel Arbeit für die Meiseneltern, genügend Futter für alle zu finden.
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  • Viel Arbeit für die Meiseneltern, genügend Futter für alle zu finden.
  • Foto: Karl - Heinz Lehnertz
  • hochgeladen von Dany Uhlig

Im Frühjahr hat der Naturschutzbund Deutschland eine ungewöhnlich hohe Zahl an toten Singvögeln bemerkt. Bald war klar, dass ein Bakterium für den Tod vieler Blaumeisen verantwortlich ist. Eine große Zählung hat nun traurige Gewissheit gebracht. Bei der Stunde der Gartenvögel wurden in diesem Jahr so wenig Blaumeisen gezählt wie noch nie seit Beginn der Aktion im Jahr 2005. "Bundesweit betrachtet sind 22 Prozent weniger Blaumeisen pro Garten gemeldet worden.
Eine der Ursachen sei das Meisensterben vom Frühjahr, bei dem bundesweit Hochrechnungen sind ungefähr 300.000 Vögel umgekommen  Auslöser war demnach ein Bakterium, das bei Meisenarten Lungenentzündungen verursacht. Der Erreger sei jeweils aus den inneren Organen der Tiere isoliert worden.Demnach handelt es sich um ein Bakterium, das 1996 in England und Wales erstmals für ein massives Meisensterben verantwortlich gemacht wurde. 2018 wurde der Erreger im Zusammenhang mit einem Versterben von Meisen erstmalig in Nordrhein-Westfalen beschrieben. Man kann davon ausgehen, dass ein Rückgang von mindestens vier Prozent gegenüber dem Vorjahr direkt auf das diesjährige Blaumeisensterben zurückzuführen ist.
Star, Grünfink oder Zaunkönig:
Auch andere Arten werden immer seltener.Große Verlierer dieses Jahres sind demnach auch der Star und der Grünfink. Auch bei dem kleinen Zaunkönig sinken die Zahlen von Jahr zu Jahr.
Zu den Gewinnern zählten vor allem Ringeltauben,Wildtauben und Türkentauben,die sich leider unkontrolliert vermehren. Auch bei dem Buntspechten und Spatzen ist auch ein Rückgang zusehen.

Autor:

Dany Uhlig aus Wattenscheid

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