Natur, Garten, Pflanzen, Bienen, Hummeln
Fleißige Pelzträgerin: die Hummel ,klug und fleißiger als Bienen

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Es wird ja gern gesagt, dass die Hummeln aufgrund ihres Gewichtes und der kleinen Flügel eigentlich gar nicht fliegen können / dürften.
Sie sind meistens dick/ vollschlank und tragen das ganze Jahr einen Pelz dessen Farb Variationen von schwarz und gelb/ orange sind.

Doch was tut die Hummel? Sie weiß von nichts, und fliegt. Den Beweis sieht man im Frühling und Sommer überall in der Natur . Sie kommen angeschwirrt wie plumpe Hubschrauber und die Blüten biegen sich unter ihrem Gewicht.  Ihr Summen ist so laut und eindrucksvoll, das ein weltberühmtes Musikstück komponiert wurde der "Hummelflug“ !
Hummeln sind mit ihren langen Zungen neben Honigbienen die wichtigsten blütenbestäubenden Insekten. Sie stehen unter Naturschutz und gehören zu den fleißigsten Blütenbesuchern. Eine Hummel besucht 10 bis 20 Einzelblüten pro Minute. Sie fühlen sich in blumenreichen Gärten, Brachen und Parks in Städten besonders wohl.
Hummeln gründen sogenannte Sommerstaaten, welche über die wärmeren Kalendermonate hinweg aktiv sind. 
Wie Honigbienen auch, haben Hummeln eine Königin, die als einzige überwintert. Abhängig von den Wetterbedingungen und anderen äußeren Einflüssen erwachen die noch jungen Königinnen im Frühjahr zwischen März und Mai. Auch wenn sie keinen Honig produzieren, sind Hummeln für uns Menschen unverzichtbar. Als Bestäuber sorgen sie für den Fortbestand zahlreicher Wild- und Zierpflanzen, und auch im Obstgarten tragen sie zu einer guten Ernte bei.

In den Gemüsebeeten sind sie fleißige Bestäuber z. b. bei  Tomaten, Zucchini, Gurken oder Kürbis auch zu finden. Und freuen wir uns über eine besonders gleichmäßig gewachsene Erdbeere oder Tomate, haben wir das oft den Hummeln zu verdanken: Nur ihnen gelingt es, jede Einzelblüte perfekt mit Pollen zu bestäuben, die Voraussetzung für große, gleichmäßige Früchte. So werden in der Landwirtschaft seit einiger Zeit erfolgreich ganze Völker für verschiedene Gewächshauskulturen eingesetzt. Auch bei sehr unbeständigem Wetter sind Hummeln anderen Bestäubern überlegen. Durch gezieltes Aufheizen ihrer Flugmuskulatur sind vor allem große Hummeln in der Lage, bei Temperaturen unter zehn Grad zu fliegen, deshalb sind sie kältetolerante Flugwunder die bei Regen und kälteren Temperaturen ihre Arbeit erledigen.

Autor:

Dany Uhlig aus Wattenscheid

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