Parasiten, Natur, Zecken
Warnung vor besonders hoher Gefahr durch Zecken in diesem Sommer!

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Durch den milden Winter hat die Zeckensaison in diesem Jahr früher als sonst begonnen. Durch Bisse können Krankheiten wie Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen werden.
Bedingt durch die vielen Ausflüge in die Natur während der Corona-Pandemie könnte es dieses Jahr mehr Zeckenstiche geben als sonst. Zudem ist die Gefahr einer Hirnhautentzündung in der Coronakrise da viele von uns mehr in der Natur unterwegs sind als sonst. Damit steigt das Risiko, von einer Zecke gestochen zu werden.
Da vor allem erwachsene Zecken den Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitits (FSME) übertragen können, sei das Infektionsrisiko dieses Jahr um 50 Prozent höher als zum selben Zeitpunkt wie im vergangenen Jahr. Durch den äußerst milden Winter sind die Spinnentiere früher als sonst aktiv geworden. Dauerte die Zeckensaison bislang von März bis Oktober, sind die Zecken inzwischen fast ganzjährig aktiv. Die bei uns heimischen Zecken können die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Lyme-Borreliose übertragen. In diesem Jahr gibt es besonders viele erwachsene Zecken. Das kann problematisch werden, denn sie tragen häufiger den FSME-Virus in sich als die jungen Zecken.
Nicht jeder Zeckenstich hat Folgen für die Gesundheit. Jedoch sollte man sich bewusst machen, dass Zecken bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen können. Bekannt und besonders gefährlich sind FSME-Viren und Borreliose-Erreger. Während es für FSME eine vorbeugende Impfung gibt, steht für die Lyme-Borreliose kein Impfstoff zur Verfügung. Infektionen können aber mit Antibiotika behandelt werden,dieses sollte über einen längeren Zeitraum genommen werden!

FSME)?
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine virale Form der Hirnhautentzündung, bei der auch das Gehirn betroffen ist. Sie kann zu schweren neurologischen Schäden führen, in etwa zwei Prozent der Fälle verläuft sie tödlich. Eine medikamentöse Behandlung ist nicht möglich. Sie beschränkt sich allenfalls darauf, die Symptome zu lindern.

Symptome der FSME
Die Erkrankung FSME erfolgt typischerweise in zwei Phasen. Etwa fünf bis sieben Tage nach dem Stich treten bei uncharakteristische Beschwerden auf: Fieber, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, gelegentlich Magen-Darm-Probleme. Meist ist die Krankheit damit überstanden.
Bei einigen Erkrankten befällt der Erreger jedoch das zentrale Nervensystem - in unterschiedlicher Ausprägung. Unterschieden werden die "Meningitis" (nur die Hirnhäute sind beteiligt), die "Meningoenzephalitis" (Beteiligung von Hirnhäuten und Gehirn) und die "Meningoenzephalomyelitis" (zusätzlich ist das Rückenmark betroffen). Die verschiedenen Formen unterscheiden sich durch ihre Symptome und ihren Verlauf.

Was ist Lyme-Borreliose für eine Krankheit?
Borreliose kann unbehandelt zu Spätfolgen wie Gelenk- oder Herzmuskelentzündungen führen. Die Erreger werden nicht, wie die der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), unmittelbar bei einem Zeckenstich übertragen. Man vermutet, dass es etwa zwölf bis 24 Stunden dauert, bis die Zecke einen Teil des bereits aufgesogenen Blutes wieder in die Wunde abgibt. Dabei können Borrelien in den menschlichen Blutkreislauf gelangen, und chronische schwere Schädigungen an den Organen verursachen, die erst nach Monaten oder sogar Jahren entdeckt werden!

Borreliose Symptome: Wie erkenne ich eine Borreliose-Infektion
?
Eine Borreliose ist nicht leicht zu diagnostizieren. Erstes und eindeutiges Symptom ist die Wanderröte, eine ringförmige, schmerzlose Rötung an der Bissstelle und an anderen Körperstellen. Die Rötung kann Tage bis Wochen nach dem Biss auftreten. Das Problem: Die Rötung tritt nicht bei allen Borreliose-Patienten auf. Daneben sind grippeähnliche Symptome wie Fieber und Abgeschlagenheit, Glieder- und Gelenkschmerzen oder auch Lymphknotenschwellungen und Kopfschmerzen symptomatisch. Ein zweites Krankheitsstadium kann nach Wochen oder Monaten auftreten. Zu den Symptomen gehören schmerzhafte chronische Gelenkentzündungen, meist an Knien, Händen oder Knöcheln, aber auch Herzprobleme und verschiedene Symptome der Hirnhautentzündung. Zecken finden sich nicht nur in Wald und Wiese - die Blutsauger können auch direkt vor der Haustür auf ihre Opfer lauern. Zecken sind nahezu überall zu finden, wo ein bisschen Grün wie Büsche oder Gräser sind. So auch in Stadtgärten oder Blumenrabatten. Schon bei kleinen Gartenarbeiten kann man sich eine Zecke einfangen. Deshalb sollte man auch hier nicht nachlässig sein und sich nach einem Aufenthalt im Freien oder im Garten gründlich nach Zecken absuchen. Das Gleiche gilt auch für Haustiere. Ob Hund, Katze, Hase,u.s.w. die Zecken, Tierhalter sollten nicht nur in der Natur, sondern auch in den eigenen vier Wänden aufpassen, denn z.b. Hund / Katze ... können Zecken in die Wohnräume schleppen.

Zeckenvorsorge bei Haustieren
Um Haustiere zu schützen, gibt es verschiedene Maßnahmen. Dazu gehört das regelmäßige Absuchen der Vierbeiner, nachdem sie draußen waren. Noch krabbelnde oder bereits festgesogene Zecken sollten schnellstmöglich entfernt werden. Auch Kontakt-Antiparasitika, also chemische Substanzen, die auf das Fell bzw. die Haut der Tiere aufgetragen werden und ins Blut der Tiere gelangen, können schützen. Dadurch sterben die Parasiten dann beim Blutsaugen, und die Wahrscheinlichkeit der Übertragung von Krankheitserregern sinkt. Besitzer sollten bei der Wahl dieser Antiparasitika aber aufpassen, denn nicht jedes Mittel ist für jedes Haustier geeignet. Der Tierarzt kann hier beraten. Hunde können – im Gegensatz zum Menschen – gegen Borreliose geimpft werden.
So kann ein Zeckenbiss nach einigen Tagen aussehen! Besonders vorsichtig sein, sollten Menschen die blutverdünnende Medikamente einnehmen...ASS, Kortison..... u.s.w.

Da ich selber an einer Lyme - Borreliose erkrankt bin, war mein Gedanke hier einen Hinweis zu schreiben!

Autor:

Dany Uhlig aus Wattenscheid

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