NRW-WAHL! Welcher Trumpf sticht am Sonntag?

Welcher Trumpf sticht? Hannelore Kraft (SPD) oder Norbert Röttgen (CDU)? MONTAGE: Andreas Molata
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  • hochgeladen von Peter Mohr

Am Sonntag sind alle Bürger Nordrhein-Westfalens zum Urnengang aufgerufen, um über die Zusammensetzung des neuen Landtags abzustimmen. Kurz nach 18 Uhr werden wir dann wissen, wer künftig unser Bundesland regiert.

Die aktuellen Umfrageergebnisse gleichen einander. Die Demoskopen sehen SPD-Kandidatin Hannelore Kraft für die morgige Wahl klar vorn.

Eine von SAT 1 und Kölner Stadt-Anzeiger durchgeführte Umfrage vom Mittwoch sieht nicht nur ein deutliches Plus für Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, sondern auch eine Mehrheit für SPD und Grüne. Danach sollen sich die Stimmanteile der Sozialdemokraten um die 37 Prozent und die der Grünen um 12 Prozent bewegen. Die CDU käme demnach lediglich auf 30 Prozent.
Viele Politikwissenschaftler sehen im NRW-Wahlkampf eine stark personenorientierte Ausrichtung. Und da hat die 50-jährige Hannelore Kraft ganz klar besser „gepunktet“ als ihr Herausforderer Norbert Röttgen.
Der Christdemokrat aus dem Rhein-Sieg-Kreis, als Hoffnungsträger aus Berlin gekommen, hatte sich mehr als unglücklich verhalten. Ein klares Bekenntnis zum Bundesland NRW auch im Fall einer Wahl-Niederlage hatte Röttgen nicht abgegeben.
Und mit seinem Fernsehauftritt in der Sendung „Log in“ auf ZDF-Info dürfte er auch keine Sympathiepunkte gesammelt haben: „Bedauerlicherweise entscheidet nicht die CDU über den Ausgang der Wahl, sondern der Wähler.“
Spannend (und auch für die Zukunft unseres Landes nicht unwichtig) ist neben dem Abschneiden der drei „großen“ Parteien die Frage, wer darüberhinaus noch den Einzug ins Düsseldorfer Parlament schafft?
Die FDP hat jüngsten Umfragen zufolge unter „Rückkehrer“ Christian Lindner deutlich zugelegt und erhofft sich überdies Rückenwind vom guten Wahlergebnis aus Schleswig-Holstein. Bezüglich möglicher Koalitionen hat Lindner ziemlich deutlich erklärt, dass er wenig Chancen für eine Ampelkoalition (SPD, Gründe, FDP) sehe.
Die Linkspartei scheint sich im Abwind zu befinden. Demoskopen prognostizieren das Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde.
Was vermutlich auch an den „Piraten“ liegt, die ein großes Potenzial sogenannter Protestwähler zu binden scheinen. Um die 8 Prozent wird ihnen zugetraut. Das würde den erstmaligen Einzug in den NRW-Landtag bedeuten

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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