Umwandlung vom Platz in den August-Bebel-Park
Wattenscheids neue Mitte

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Die Haltestelle in der Mitte des Parks wurde so überplant, dass jetzt Busse und Straßenbahnen am selben Bahnsteig halten. Das spart Umsteigezeiten und Wege. Auch steigt die Leistungsfähigkeit der Haltestelle.
Der neue Plan der STADTGESTALTER sieht zudem einen 1.800 qm großen Platz in der Mitte des Parks mit angrenzendem Café vor, auf dem ein Wochen-, Feierabend- und Weihnachtsmarkt stattfinden könnte.
Im Nordteil des Platzes sieht der Plan einen rd. 840 qm großen Parkplatz mit einer darunter befindlichen Parkhausebene vor. Aufgrund des Anstiegs des Platzes von der Voedestraße aus, kann die Tiefebene mit 40 Stellplätzen fast ebenerdig befahren werden. Darüber verbleiben oberirdisch 34 Stellplätze sowie sechs Taxistandplätze. Eine mögliche Seilbahnstation für eine zentrale Nahverkehrsachse zum Bahnhof und nach Höntrop (Zentrale Seilbahn-, Straßenbahn- oder Busachse für den Wattenscheider Nahverkehr) könnte neben dem Parkhaus platziert werden.
An der Kreuzung Hoch-/Bahnhofstraße haben die STADTGESTALTER eine großzügige Fahrradabstellfläche mit Radverleihstation vorgesehen.

Platz oder Park?

Die Politik steht nun vor der grundsätzlichen Entscheidung, ob sie den aktuellen Platz mit Gebäuden teilweise zubauen soll, um einen kleineren, überschaubaren und klar abgegrenzten Platz zu schaffen oder die jetzige Platzfläche in eine urbane Parklandschaft umzuwandeln.

Die Fläche des Platzes erstreckt sich heute über fast 14.000 qm (ohne Platzbebauung). Damit ist der heutige Platz fast viermal größer als beispielsweise der Alte Markt. Würde die gesamte Platzfläche wie ein Platz gestaltet, verlören sich wenige Menschen auf einer riesigen Fläche. Der Platz wäre überdimensioniert und würde nicht funktionieren. Daher bestehen realistisch nur zwei Möglichkeiten, durch massive Einbauten wird die heutige Fläche auf eine überschaubare Platzfläche auf bis maximal 5.000 qm oder die Gesamtfläche wird in eine urbane Parkfläche verwandelt.

Nachdem nun auch die SPD den Individualverkehr (außer ÖPNV) vom August-Bebel-Platz ausschließen mag, stünde den Planungsvorschlägen der STADTGESTALTER nichts mehr im Wege. Eine aussichtsreiche Perspektive für eine neue Wattenscheider Aufenthaltsqualität!

Autor:

Dirk Dziabel aus Bochum

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