Werden wir gespeichert?

Viele EU-Länder haben schon umgesetzt, was in Deutschland umstritten ist: das Gesetz zur Datensicherungsspeicherung.
Dieses soll dazu dienen, Telefon- und Internetdaten vorsorglich zu speichern, um Verbrechen schneller aufklären zu können.
Die Vorsorge ist ja gut und schön, aber ob es auf diese Art und Weise geschehen muss, bleibt für mich fraglich.
Bei allen präventiven Gedanken: ein Überwachungsstaat, nein danke!
Doch der Druck steigt: Im Jahr 2006 auf den Weg gebracht und 2010 gekippt, fehlt bisher eine neue Gesetzesvorlage. Ein Vorschlag ist das sogenannte Quick-Freeze-Verfahren, in dem nur verdächtige Personen, für die Dauer von sechs Monaten, überwacht werden. Dies wird aber als nicht ausreichend kritisiert. Dem pflichte ich bei. Denn wer gilt denn als verdächtig? Nur der, der sich dazu gemacht hat. Das Gesetz wird wohl früher oder später kommen. Da lautet die Devise: sich nichts zu Schulden kommen lassen, auf den Nutzen hoffen und vielleicht mal auf Face-to-Face-Kommunikation umsteigen. Denn persönliche Gespräche werden in der Regel nicht verfolgt.

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