Corona und Handy-Hygiene
Handy desinfizieren, wie man Viren und Bakterien auf dem Smartphone den Kampf ansagt !

Seit Wochen hält uns das Coronavirus in Atem. Das Gebot der Stunde gegen das Ansteckungsrisiko: Abstand voneinander halten und gründliches Händewaschen. Was bislang eher als Kür galt, wird jetzt in der Pandemie zum Schutz. Anderer zur Pflicht.
In Zeiten der Coronavirus-Pandemie achten wir alle auf Sauberkeit und Hygiene. Was wir dabei häufig vergessen, ist unser Handy. Dabei ist das Smartphone unser liebster Begleiter im Alltag und speichert nicht nur Daten, sondern auch alle Bakterien und Keime, denen wir im Tagesverlauf so begegnen.
Denn ob beim Naseputzen, beim Toilettengang, beim Streicheln eines Tieres oder bei der Zubereitung von Lebensmittel: Unsere Hände kommen häufiger mit Keimen in Kontakt als uns lieb ist,und wir können diese auf alles übertragen, was wir anschließend anfassen – von der Türklinke zu Hause über den Einkaufswagen im Supermarkt bis zum Haltegriff in der U-Bahn. Das Smartphone ist wohl für viele Nutzer die Oberfläche, die sie täglich am häufigsten anfassen.

Zu einer angemessenen Hand-Hygiene gehört deshalb auch eine gründliche Handy-Hygiene. Doch was nützt das Waschen der Hände, wenn wir danach mit den Fingern unser verschmutztes Smartphone berühren, dessen Touchscreen Keime magisch anzieht?
Die Geräte sind laut einer Untersuchung zehnmal dreckiger als ein Toilettensitz! Klar, die Keime müssen nicht unbedingt sofort zu Krankheiten führen. Eine Studie bestätigt dass nur jeder vierte Handybesitzer die Oberfläche seines Mobiltelefons bewusst und intensiv reinigt. Knapp die Hälfte säubert es nur gelegentlich und flüchtig, etwa durch Abwischen an der Kleidung. Jeder Achte putzt sein Mobilfunkgerät nie.
Für die tägliche Reinigung des Smartphones verwendet man am besten weiche, fusselfreie Mikrofasertücher. Schon im trockenen Zustand saugen sie viel Fettschmutz auf und säubern im Gegensatz zu papierbasierten Tüchern das empfindliche Display des Smartphones auf schonende Art, ohne das Risiko einzugehen, es zu zerkratzen. Denn Mikrofaser zieht unerwünschte Öle, Fette und Staub da an, wo andere Produkte sie einfach nur verteilen. Die Tücher können zudem auch ganz leicht mit lauwarmem Wasser angefeuchtent werden– und entfernt durch kreisende Bewegungen noch mehr Erreger, Fingerabdrücke und Wischer.

Aber Achtung: Immer darauf achten, dass keine Flüssigkeit durch die Eintrittspunkte in das Innere des Telefons gelangt. Das könnte das Smartphone beschädigen. Deshalb das Handy nach der gründlichen Reinigung mit Wasser sofort mit der trockenen Seite des Mikrofasertuchs nachzuwischen oder das Gerät vor der schnellen Reinigung am besten ganz auszuschalten. Darauf achten, dass das Tuch bei der Verwendung richtig sauber ist. Staub, Sandkörnchen oder Ähnliches können das Display zerkratzen. Eine gute Sache sind auch die Desinfektions oder Erfrischungtücher. Einfach gründlich über das Display wischen und anschließen trocken nach wischen.

Wenn Ihr euer Touchscreen von Anfang an neuwertig halten möchtet, sollte das Smartphone am besten eine professionelle Displayschutzfolie haben. Sie ist auf dem Bildschirm kaum zu erkennen, haftet ohne Kleber, verhindert das Verkratzen der Oberfläche und reduziert die Ablagerungsmöglichkeit von Keimen. Denn gerade in z.b.in Cremes,Schweiß ,Make-ups fühlen sich Bakterien wohl, die dann beim Telefonieren ganz leicht auf das Display wandern und mit weiter im Gesicht, Hände u.s.w. verteilt werden. Bitte bei der Handy-Reinigung auch die dunklen Ecken des Gehäuses und der Hülle beachten. Denn auch hier können sich Schmutz und somit Krankheitserreger sammeln und vermehren. Um das Smartphone nicht nur an der Oberfläche zu säubern, sondern auch die Rückseite, Zwischenräume, Steckeranschlüsse und die Hülle zu reinigen, greift man zu kleinen Hilfsmitteln wie Zahnstochern, Wattestäbchen oder Zahnbürsten. Mit diesen Utensilien lassen sich leicht Staub und Krümel aus schwer erreichbaren Stellen herausholen.
Und ansonsten gilt zum sorgsamen Umgang mit eigenen Wertsachen : Händewaschen, Essensreste auf dem Handy vermeiden und das Gerät nicht mit auf öffentliche Toiletten oder Sanitäranlagen mitnehmen. Denn da warten bekanntlich die meisten Bakterien, Keime und Viren auf das gerade gereinigte, saubere Smartphone.

Autor:

Dany Uhlig aus Wattenscheid

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